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Parteienstreit um Höll-Gelände in Illingen geht weiter

Illingen. Die Behauptung, es seien mehrere Investoren zum Höll-Gelände abgesprungen, sei eine dreiste Lüge. Illingens Bürgermeister Armin König in einer Pressemitteilung weiter: "Es hat einen Investor gegeben, der abgesprungen ist. Das war HBB. Sie wollte die Grundstückspreise der Beteiligten nicht zahlen

Illingen. Die Behauptung, es seien mehrere Investoren zum Höll-Gelände abgesprungen, sei eine dreiste Lüge. Illingens Bürgermeister Armin König in einer Pressemitteilung weiter: "Es hat einen Investor gegeben, der abgesprungen ist. Das war HBB. Sie wollte die Grundstückspreise der Beteiligten nicht zahlen. Daraufhin hat die Gemeinde Illingen das Hoffmann-Gelände gekauft, um selbst Einflussmöglichkeiten zu haben. Das war der richtige Schritt. Dadurch sind wir erst handlungsfähig geworden." Anschließend sei die LEG mit ihrer Tochtergesellschaft Roleg ins Spiel gekommen, die bis heute immer noch im Geschäft sei. "Die Gemeinde ist bis heute nicht Eigentümer des Höll-Geländes, sie sieht auch keinen Grund, das Höll-Gelände zu erwerben, nachdem die Roleg einen Kaufvertrag mit Höll geschlossen hat." Neue Konzeption entwickelt Inzwischen haben nach Information des Bürgermeisters zwei Workshops zum Höll-Gelände stattgefunden, in denen die neue Konzeption diskutiert worden sei. "Beteiligt waren die Gemeindeverwaltung, die Roleg, Michael Thielen von Höll, Ortsvorsteher Wolfgang Scholl sowie Vertreter von der CDU-Mehrheitsfraktion und der SPD-Opposition", informierte König. "In diesem zweiten Workshop am 7. April im blauen Salon der Illipse gab es im Hinblick auf die Konzeption die entscheidenden Fortschritte. Die Roleg hat den bereits im vorigen Jahr angekündigten Architekten Michael Frielinghaus von Frielinghaus und Partner mitgebracht. Es gab den klaren Arbeitsauftrag, eine barrierefreie Lösung mit Zugang zum Markt und zur Hauptstraße zu gestalten. Vorgesehen sind Einkaufen, Dienstleistungen und Wohnen sowie Parken." Die Aufteilung sei gegenüber dem im vorigen Jahr kritisierten Weiland-Entwurf entscheidend verändert worden. Notbremse gezogenEs sei richtig gewesen, die Notbremse zu ziehen, um eine bessere Lösung für Illingen und die Hauptstraße zu realisieren, so König. Frielinghaus habe jetzt den Auftrag, eine Vorplanung vorzulegen, die diesen gemeinsam gewünschten Vorstellungen entspricht. Auch die Landesregierung halte eine Entlastung für notwendig und unterstützungswert, so König Zudem sei das Höll-Gelände an die Roleg verkauft, die Gemeinde Illingen habe kein Vorkaufsrecht geltend gemacht. red