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Schwimmen gefördert: Zum krönenden Abschluss das Seepferdchen

Schwimmen gefördert : Zum krönenden Abschluss das Seepferdchen

Schwimm-Projekt der Anton-Hansen-Schule Ottweiler fördert das sichere Schwimmen bei Fünf- und Sechstklässlern.

Trotz kühler Temperaturen trauten sich alle Fünft- und Sechstklässler an den letzten beiden Tagen der ersten Schulwoche ins Wasser des Ottweiler Freibades. Mit ihren Sportlehrerinnen, Nina Mühlum und Jacqueline Luck und den Klassenlehrerinnen hatten sie sich das Ziel gesetzt, so die Schule, zu sicheren Schwimmern zu werden. „Ich finde es erschreckend, dass viele Fünftklässler oft noch nicht schwimmen können“, sagt Nina Mühlum, die selbst mit drei Jahren das Schwimmen gelernt hat. Sie findet es darum wichtig, dass das Projekt, welches vom LPH (Landesinstitut für präventives Handeln) ins Leben gerufen wurde und immer noch gefördert wird, jedes Jahr an der Ottweiler Gemeinschaftsschule stattfindet. Als positiven Nebeneffekt sieht sie, dass die Kinder sich riesig über Erfolge freuen – ob es nun das goldene Jugend-Schwimmabzeichen ist oder das „Seepferdchen“, das beim zweiten Anlauf nun doch noch geklappt hat. Milan drückt seine Freude so aus: „Seit ich vier Jahre alt bin, wollte ich schwimmen lernen.“ Auch Brand freut sich: „Ich finde das SchwimmProjekt cool. Am Donnerstag konnte ich noch nicht so gut schwimmen, am Freitag schon.“ Das beobachtete auch Lisa Schuler, Klassenlehrerin der 5b: „Einige Kinder aus der fünften Klasse haben an den zwei Tagen riesige Fortschritte gemacht. Kinder, die sich am Donnerstag unter keinen Umständen in das tiefe Becken trauten, haben am Freitag das Seepferdchen gemacht“, berichtet sie stolz. Sie und ihre Kolleginnen freuten sich, dass die Kinder sich gegenseitig unterstützt, angefeuert und gemeinsame Erfolge gefeiert haben. Auch die Anleitung und Motivation durch die Schwimmtrainerin Elke Wittling fanden sie toll.