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Fußball
Zufrieden mit dem Umbruch

Trainer Stephan Schock hat bisher bei der FSG Ottweiler/Steinbach gute Arbeit geleistet.
Trainer Stephan Schock hat bisher bei der FSG Ottweiler/Steinbach gute Arbeit geleistet. FOTO: Achim Thiel
Steinbach. Die Bilanz der FSG Ottweiler/Steinbach ist nach gut der Hälfte der Saison in der Fußball-Saarlandliga eher durchwachsen. In 19 Spielen gab es sieben Siege, zwei Unentschieden und zehn Niederlagen, doch damit können die Verantwortlichen leben. Von Heinz Bier

„Wir können zum jetzigen Zeitpunkt mit dem Erreichten zufrieden sein“, meint Dirk Habermann, der stellvertretende Vorsitzende und sportliche Leiter des TuS Steinbach. Er weiß aber auch, dass die Mannschaft durchaus noch etwas besser dastehen könnte. „Wenn wir in dem einen oder anderen Spiel etwas mutiger aufgetreten wären, hätten wir womöglich noch ein paar Punkte mehr“, glaubt Habermann und er ergänzt: „Insbesondere auswärts haben wir ein paar Punkte liegen lassen.“


Für die FSG wäre es von Nutzen, wenn sich dieses Manko schnellstmöglich beheben ließe, denn zum Start ins Meisterschaftsjahr 2018 müssen die Steinbacher gleich dreimal hintereinander auswärts antreten. Zunächst beim TuS Herrensohr (25. Februar), dann folgt das Nachholspiel beim SV Bübingen (28. Februar) und schließlich geht es zum VfL Primstal (4. März). Auch der Steinbacher Kapitän findet die derzeitige sportliche Situation in Ordnung. „Der zwölfte Platz ist durchaus realistisch“, meint Lukas Decker, der zu den erfahrensten Spielern beim Saarlandligisten aus dem Ottweiler Stadtteil gehört. „Unser erklärtes Ziel vor der Saison war eindeutig der Klassenerhalt“, sagt der 30-Jährige und daran habe sich nichts geändert.

Als die Steinbacher in die Saison gestartet sind, war nicht nur die Vereinsbezeichnung nach dem Zusammenschluss mit der SG Ottweiler neu, auch auf der Trainerbank hatte es einen Wechsel gegeben. Stephan Schock war als Nachfolger von Kai Decker gekommen. Decker hatte sechs Jahre in Steinbach gute Arbeit geleistet, 2015 den Aufstieg in die Saarlandliga geschafft. Nach der letzten Saison wechselte er auf eigenen Wunsch zum VfB Theley in die Verbandsliga. Nach Ansicht des 2. Vorsitzenden wurde mit dem früheren Steinbacher Spieler der geeignete Nachfolger verpflichtet. „Die Entscheidung für Stephan Schock als Trainer war absolut richtig“, sagt Habermann und er meint weiter: „Die Saarlandliga war für ihn zwar Neuland, aber er erfährt von vielen Seiten Unterstützung.“



Seit 21. Januar ist Schock mit seiner Mannschaft im Vorbereitungstraining auf die Restsaison und dazu gehörten auch einige Testspiele mit Siegen gegen die SG Neunkirchen/Nahe/Selbach (3:1) und die SG St. Wendel (4:1), zwei Niederlagen gegen die A-Junioren der SV Elversberg und beim Verbandsligisten Ballweiler/Wecklingen/Wolfersheim (jeweils 0:2) sowie einem 1:1 bei der Svgg Hangard.

Es gab auch personelle Veränderungen. Pascal Steinfels ist aus beruflichen Gründen zum SV St. Ingbert gewechselt, Albert Becker ist vom SV Saar 05 zur FSG gekommen und Benjamin Veith hat sich bei einem privaten Unfall eine schwere Schulterverletzung zugezogen und wird der Mannschaft einige Wochen fehlen.