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Zufahrt bleibt Knackpunkt für Supermarkt Seitersbachtal

Zufahrt bleibt Knackpunkt für Supermarkt Seitersbachtal

Ottweiler. Das Gericht habe die Widersprüche in der Planung erkannt, so der Vorsitzende der Bürgerinitiative, Manfred Hopf (Foto: SZ), in einer Pressemitteilung. Das Gebiet sei ursprünglich als Freizeit- und Rückzugsraum ausgewiesen worden, mit einem Parkplatz gegenüber der Aldi-Einfahrt, einem kleinem Spielfeld, einem Park mit Weiher, heißt es in der Mitteilung

Ottweiler. Das Gericht habe die Widersprüche in der Planung erkannt, so der Vorsitzende der Bürgerinitiative, Manfred Hopf (Foto: SZ), in einer Pressemitteilung. Das Gebiet sei ursprünglich als Freizeit- und Rückzugsraum ausgewiesen worden, mit einem Parkplatz gegenüber der Aldi-Einfahrt, einem kleinem Spielfeld, einem Park mit Weiher, heißt es in der Mitteilung. Die nun abgewiesene Planung habe von einer Verkaufsfläche von 2000 Quadratmetern gesprochen, den Lärm aber nur auf 1200 Quadratmeter berechnet. Ein Vollsortimenter hätte trotz größerem Angebot weniger Zufahrten haben sollen als ein Discounter.Der Durchstich Augasse solle laut Verwaltung 39 Prozent weniger Verkehr zum Burg bringen, also auch zu den Märkten, hält Hopf weiter fest. Sollte die Rechnung so stimmen, rechne sich eine Ansiedlung nicht. Aufgrund eigener Erfahrungswerte bei der Begehung hätten die Richter zudem erkannt, dass die Lkws die Straße derzeit nicht bei Gegenverkehr, und ohne Verkehr nicht ohne Fußgängergefährdung befahren könnten. Der Bau einer Verbindungsstraße aber werde seitens des zuständigen Gerichtes als mehr als ungesichert angesehen. Zusammenfassend lasse sich daher sagen, so der Sprecher der Bürgerinitiative, dass die Idee des Marktes als in der Zuständigkeit der Verwaltung liegend bezeichnet werde, aber die Umsetzbarkeit an diesem Ort aufgrund der kaum zu realisierenden Zuwegung als zumindest äußerst ungesichert bewertet werde.Die Bürgerinitiative verweist in diesem Zusammenhang erneut auf den auch in erweiterter Form genehmigten Standort des alten Marktes. Dort warte ein engagierter Ottweiler Geschäftsmann darauf, einen Leerstand beseitigen zu dürfen. Die Bürgerinitiative biete "als Zeichen unserer Einigungsbereitschaft und unseres Interesses an unserer Stadt" noch einmal an, sich im Rahmen eines Erholungs- und/oder -Tourismuskonzeptes einzubringen. red