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Bericht im Ortsrat
Wehr hat massive Personalprobleme

Symbolbild
Symbolbild FOTO: picture alliance / dpa / Jan-Philipp Strobel
Fürth. Löschbezirk kann die geforderte Sollstärke nicht bringen.

Zu Beginn der Sitzung im Feuerwehrgerätehaus hatte der Fürther Löschbezirksführer Nikolaus Jochem dem Ortsrat seinen Jahresbericht für 2017 erstattet. Danach hat die Fürther Wehr nach wie vor massive Personalprobleme und hinkt mit ihrer Personalstärke noch immer hinter der geforderten Sollstärke hinterher. Zum Ende des letzten Jahres hatte der LBZ Fürth nur noch 19 Mitglieder, nachdem 2017 drei Feuerwehrangehörige ausgeschieden sind. Zum 1. Januar sind zwei Feuerwehranwärterinnen hinzu gekommen, so dass der LBZ aktuell 21 Aktive hat. Der Jugendwehr gehören sieben Jungs und drei Mädchen an und zur Alters- und Ehrenabteilung gehören 15 Ehemalige. Die Fürther Wehr wurde im vergangenen Jahr 25 Mal alarmiert und dabei wurden unter anderem drei Menschen gerettet oder versorgt. Welche Bedeutung die Fürther Feuerwehr für den Ort hat, verdeutlichte Jochem am Einsatzgeschehen eines Abends. Am 4. Januar wurde die Wehr zu fünf Unwettereinsätzen alarmiert, verhinderte, dass Wasser in Wohnhäuser eindrang und leistete wichtige Hilfe. „Wenn wir nicht da gewesen wären, wäre an diesem Abend in Fürth Schlimmeres passiert“, machte der LBZ-Führer deutlich und das müsse so bleiben. „Um die Sicherheit in unserem Ort zu gewährleisten, ist es dringend erforderlich, die aktiven Mitgliederzahlen auf das geforderte Soll zu erhöhen“, appellierte Jochem an alle Verantwortlichen.