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Stilistische Vielfalt beim „TonArt“ – K onzert

Stilistische Vielfalt beim „TonArt“ – K onzert

Die 18 Stimmen des Frauenchors „TonArt“ zeigten sich beim Konzert in der evangelischen Kirche in Bestform. Zu hören waren geistliche und weltliche Stücke aus vielen Teilen Europas, Folksongs und Filmmusik.

. Zum Abschluss der aktuellen Spielsaison präsentierte sich "TonArt", der Frauenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Ottweiler , noch einmal von seiner besten Seite. Die 18 Chormitglieder überzeugten mit einem hohen Gesangsniveau unter dem leidenschaftlichen Dirigat von Bettina Nonnweiler am Sonntagabend in der evangelischen Kirche das Publikum.

So stimmstark wie vielfältig präsentierte sich das Konzert, das mit Liedern aus geistlicher sowie weltlicher Chormusik aus vielen Teilen Europas überraschte. Auch Motetten, Folksongs und bekannten Filmkompositionen gehörten zum Programm.

,,Wir präsentieren verschiedenste musikalische Genres und haben auch einige neue Stücke in unserem heutigen Programm", informierte Chorleiterin Bettina Nonnweiler vor Konzertbeginn. ,,Te Deum" und "Come again" waren Demonstrationen von großem musikalischen Können des Chores. Dann stimmten die Sängerinnen sehr stimmungsvoll das norwegische Volkslied "Bae bae, lille lamm" an. Diese Komposition ist bei den Sängerinnen sehr beliebt und sorgt laut Chorleiterin Nonnweiler bei den Proben immer für viel Spaß - endet doch das Lied mit einem lautstarken ,,Mäh".

Mit großer Stimmpräzession entführte TonArt die Zuschauer dann in die Filmtriologie "Der Herr der Ringe". ,,In dreams", ,,May it be" und "Into the west" unterstrichen das hohe musikalische Niveau des Chores. Mit viel Hingabe wechselten die Sänger zu "Double Trouble" aus Harry Potter , um anschließend bei der Komposition ,,Gabriellas Song" aus dem schwedisch-dänischen Musikfilm-Drama ,,Wie im Himmel" für Gänsehautstimmung zu sorgen. Wolfgang Amadeus Mozarts ,,Kleine Nachtmusik", die ,,Hymne à la nuit" aus dem französischen Filmklassiker ,,Die Kinder des Monsieur Mathieu" und Heinz Rühmanns unvergessenes "La-le-lu" rundeten einen perfekten Konzertabend ab. Einzigartig waren auch die Einsätze der Solistinnen Sascha Buschauer, Lena Kümmel und Anisha Recktenwald, die ihr großes musikalisches Können, eingebettet in der tollen Akustik der evangelischen Kirche, eindrucksvoll unter Beweis stellten. Klar, dass der Chor bei solch einem tollen Konzert nicht ohne Zugabe von der Bühne gehen durfte.

Der Frauenchor wurde 2001 als Kinderchor gegründet und hat sich über die Jahre als Jugendchor hinweg zu einem beliebten Frauenchor mit hohem musikalischen Niveau entwickelt.