Stets im Einsatz für die Jugend

Ottweiler. Im Alter von vier Jahren kommt Sabrina Layher zum Karnevalsverein Ottweiler und ist seit nunmehr 25 Jahren aktives Mitglied. Seit 2001 trainiert sie die Jugendgarde und ist, wie sie im Gespräch mit der SZ mitteilt, sehr stolz auf den Erfolg ihrer "Tanzmäuschen". "Ich selbst war auch schon als Kind vom Karneval begeistert", so die 29-jährige Zahnarzthelferin

Ottweiler. Im Alter von vier Jahren kommt Sabrina Layher zum Karnevalsverein Ottweiler und ist seit nunmehr 25 Jahren aktives Mitglied. Seit 2001 trainiert sie die Jugendgarde und ist, wie sie im Gespräch mit der SZ mitteilt, sehr stolz auf den Erfolg ihrer "Tanzmäuschen". "Ich selbst war auch schon als Kind vom Karneval begeistert", so die 29-jährige Zahnarzthelferin. Die Gemeinschaft in der Gruppe und die daraus erwachsenden Freundschaften gibt sie als Gründe für ihr ehrenamtliches Engagement an. Neben ihrer Tätigkeit im Karnevalsverein betreut sie seit mehreren Jahren eine Jugendgruppe der evangelischen Kirchengemeinde Ottweiler. Sie organisiert Fahrten und Ferienprogramme, hat jederzeit ein offenes Ohr für die großen und kleinen Sorgen der Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren. Seit 1998 ist sie zudem Mitglied im Jugendausschuss der Kirchengemeinde Ottweiler, seit 1997 im synodalen Jugendausschuss ihrer Heimatgemeinde. Als sei ihr Terminkalender nicht schon voll genug, wird sie 2003 zum Delegiertenkonferenz der evangelischen Jugend im Rheinland entsandt, hat vor zwei Monaten ein weiteres Amt in einem Ausschuss der evangelischen Jugend Saar übernommen und bringt sich bei zahlreichen Kinderfesten und Aktionen für eine fairere Gesellschaft mit ein. "Ich habe Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und bin gerne mit anderen Menschen zusammen", sagt die stolze Trägerin der Ehrenamtsnadel. Die Nachricht, dass ausgerechnet ihr diese Auszeichnung zuteil wurde, habe sie zunächst "positiv geschockt", während ihr persönliches Umfeld weniger überrascht gewesen sei. Mit "alle haben sich für mich gefreut und waren der Meinung, dass ich es verdient habe", fasst sie die Reaktionen aus ihrer Familie und ihrem Freundeskreis zusammen. Für die tatkräftige Unterstützung ihrer Eltern und ihres Mannes sowie deren Verständnis für ihre wenige freie Zeit ist sie dankbar. Ansonsten wäre es ihr unmöglich, alle ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten unter einen Hut zu bekommen. Zurzeit denkt sie nicht daran, einen Gang zurückzuschalten oder auch nur eine ihrer zahlreichen Aufgaben an andere zu delegieren. Immerhin hat sie ja gerade erst ein neues Betätigungsfeld dazu bekommen. "Ich habe Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen."Sabrina Layher

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