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Stadt investiert bis 2020 in drei Projekte

Fürth. Mit 480 000 Euro entfällt der dickste Brocken der städtischen Investitionen in Fürth auf den Ausbau der Straße Zur Ring. Mit den Arbeiten wurde im Dezember begonnen, mit der Fertigstellung wird Ende 2017 gerechnet. heb

In seiner ersten Sitzung des Jahres befasste sich der Ortsrat Fürth am Montagabend unter anderem mit dem städtischen Investitionsprogramm bis 2020. Der Stadtteil Fürth ist darin im laufenden Jahr mit drei Einzelmaßnahmen und einem Gesamt-Investitionsvolumen von einer halben Million Euro berücksichtigt. Mit einem weiteren Teilbetrag von 480 000 Euro entfällt der dickste Brocken auf den Ausbau der Straße Zur Ring. Mit den Arbeiten wurde im Dezember begonnen, mit der Fertigstellung wird Ende 2017 gerechnet. 2000 Euro sind im Investitionsprogramm für Spielgeräte auf öffentlichen Kinderspielplätzen vorgesehen und für die Erneuerung der Spielgeräte im Außenbereich des Kindergartens sind 16 000 Euro eingestellt. Weitere 2000 Euro sieht das Investitionsprogramm für nötige Inventarbeschaffungen des Kindergartens vor. Mit diesen Ansätzen für den Stadtteil kann der Ortsvorsteher leben. "Im Ergebnis ist festzuhalten, dass sich die für 2017 in Fürth geplanten Investitionen auf 500 000 Euro belaufen", stellte Otfried Ratunde fest und fügte hinzu: "Das ist ein beachtliches und sehr begrüßenswertes Ergebnis." Folgerichtig stimmten beide Ortsratsfraktionen dem Zahlenwerk zu. Die SPD-Fraktion allerdings unter dem Vorbehalt, dass ausstehende Maßnahmen wie zum Beispiel die Erneuerung der Fenster und Türen an der Friedhofshalle im Verlauf des Jahres mit verfügbaren Restmitteln finanziert oder als vordringliche Maßnahme in die Prioritätenliste für 2018 aufgenommen werden. Ortsvorsteher Ratunde bedauerte, dass dem Wunsch des Ortsrates zur Ausführung dieser Arbeiten weder im Investitionsprogramm noch in der Finanzplanung Rechnung getragen wurde. Auf Initiative der evangelischen Kirchengemeinde Dörrenbach/Fürth , zu der auch Lautenbach, Münchwies und Werschweiler gehören, hat sich der Ortsrat einstimmig für eine andere Gestaltung des Volkstrauertages ausgesprochen. Demnach wird künftig eine Gedenkfeier als gemeinsamer Gottesdienst wechselweise in einem der fünf Orte stattfinden. Die Teilnahme an der Aktion Stadtradeln 2017 ist in Fürth nach Ansicht des Ortsrates wegen der ungenügenden Infrastruktur kein Thema. Weiterer wichtiger Punkt der Ortsratssitzung im Feuerwehrgerätehaus war der Jahresbericht 2016 von Löschbezirksführer Nikolaus Jochem (Bericht folgt).

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