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Polizei-Präsenz
Ottweiler SPD kritisiert Pläne für den Polizeiposten

FOTO: picture alliance / dpa / Patrick Seeger
Ottweiler. (red) In der jüngsten Sitzung des Ortsrates Ottweiler teilte die Verwaltung mit, dass der künftige Polizeiposten im neuen Bahnhofsgebäude lediglich mit einem Beamten besetzt wird, der an zwei Wochentagen stundenweise zur Verfügung steht.

Es war geplant, für mehr Kontinuität zu sorgen. Die neue Entwicklung stößt bei der SPD auf Verärgerung.


Der Fraktionsvorsitzende Alexander Weiß teilt in einem Schreiben mit: „Dass aufgrund der Polizeireform des Innenministers der künftige Dienstposten im neuen Ottweiler Bahnhofsgebäude nicht dauerhaft mit zwei Personen besetzt wird, wie 2016 angekündigt, sondern nun doch lediglich mit einer Person, die an zwei Wochentagen Sprechzeiten anbietet, ist ein schlechtes Signal. Polizei wirkt am ehesten, wenn sie vor Ort präsent ist. Zwar hat Ottweiler im Vergleich zu anderen Städten eine niedrige Kriminalitätsrate, doch wünschen sich die Ottweiler Bürgerinnen und Bürger in puncto Sicherheitsgefühl aber konstant Polizei vor Ort.“

Die ständige Präsenz der Polizei würde auch dazu beitragen, dass sich der Vandalismus im Bahnhofsgebäude, insbesondere hinsichtlich der noch zu errichtenden Aufzüge, in Grenzen halte. Der Landesregierung fehle auch hier der Blick auf die Sorgen und Interessen der Kommunen. Gerd Rainer Weber ergänzt: „Diese Entwicklung ist ein weiterer Beweis für die jahrelange Personalfehlplanung. Statt aufzustocken, wird die Polizei immer weiter aus den Kommunen rausgezogen. Es ist richtig und wichtig, dass die SPD im Landtag weiter mit der Forderung am Ball bleibt, mehr Kommissaranwärter einzustellen.“