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Sie machen sich stark für Jugendthemen

Sie machen sich stark für Jugendthemen

Mit nun 13 Mitgliedern ist der neue Jugendrat deutlich geschrumpft gegenüber vorher. Vorsitzender ist Fabian Scheidhauer aus Steinbach. Der Jugendrat will weiterhin Präsenz zeigen im kulturellen Leben der Stadt; zudem berät er bei jugendrelevanten Themen.

. Wahlen waren nicht nötig gewesen, um den Ottweiler Jugendrat aufzustellen: Es hatten sich nicht mehr Jugendliche gemeldet, als dieser umfassen darf. So hatte, wie Bürgermeister Holger Schäfer erklärte, der Stadtrat die Mitglieder bereits im Juni per Beschluss ernannt. Die Verpflichtung nahm der Bürgermeister nun in der konstituierenden Sitzung am Donnerstagabend vor. "Ich danke euch allen und auch denen, die in den vergangenen Jahren hier mitgearbeitet haben", sagte er. Zum Vorsitzenden wählte der Rat einstimmig Fabian Scheidhauer, der von da an die Sitzung leitete. Zu seiner Stellvertreterin wählte man ebenfalls einstimmig Denise Drawer. Schriftführerin ist Insa Meiser, stellvertretende Schriftführerin Selina Marie Geis, Kassenwartin Lisa Sick. Pressesprecher sind Dominik Lessel und Jaqueline Welsch.

Mit 13 Mitgliedern hat der für die nächsten zwei Jahre aufgestellte Rat sechs weniger als der alte. Getagt wird alle vier bis sechs Wochen. Meist, wie auch an diesem Abend, ist dann Jugendpflegerin Ursula Jakoby dabei. "Der Jugendrat wird bei jugendrelevanten Themen der Stadt befragt und kann auch selbst Ideen einbringen", erklärt sie. Der Ratsvorsitzende Fabian Scheidhauer ist 19 Jahre alt, wohnt in Steinbach und studiert Geschichte. Er ist seit fünf Jahren im Rat aktiv und will, dass dieser sich auch weiterhin stark am kulturellen Leben der Stadt beteiligt: "Beim Altstadtfest, dem Weihnachtsmarkt, dem Wingertsweiherfest mitplanen und mitmachen beispielsweise", sagte er.

Neue Mitglieder, neue Ideen

Außerdem unternehme man jedes Jahr eine Fahrt. Als normaler Beirat lege man einmal im Jahr Rechenschaft ab, vor dem Bildungsausschuss.

Denise Drawer, Scheidhauers Stellvertreterin, ist seit sieben Jahren dabei. Die 23-Jährige, die in Vereinen der Stadt sehr aktiv ist, freut sich, dass nun sieben ganz neue Mitglieder nachgerückt sind: "Das bringt frische Ideen." Die ältesten Ratsmitglieder sind 24 Jahre alt, die jüngste, gerade neu verpflichtet, ist 15. "Ich habe schon öfter bei Aktionen mit der Jugendpflegerin mitgemacht und als ich diesen Brief bekommen habe, dass ich nun alt genug sei für den Jugendrat, wollte ich sofort dabei sein."

Nicht gerne gehen ließ man die ehemalige Vorsitzende Shirin Schöpfer, die sich ganze zehn Jahre lang im Rat engagiert hatte und wegen Erreichen der Altershöchstgrenze von 25 Jahren ausscheidet. "Ich wünsche euch viel Spaß und dass ihr immer gut zusammenarbeitet. Es lohnt sich", sagte sie.