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SchülerInnen des Gymnasiums Ottweiler setzen sich für Menschenrechte ein

Gymnasium Ottweiler : Schüler im Einsatz für Menschenrechte

(red) Ende November schlossen sich die Religions- und Ethikfachschaften des Gymnasiums Ottweiler zu einem fächer- und klassenübergreifenden Projekt zum Thema „Menschenrechte“ zusammen. So stand der vergangene Dezember für die SchülerInnen der Klassenstufen 7 bis 9 des Gymnasium Ottweiler ganz im Zeichen der Menschenrechte, teilt die Schule mit.

Passend zum „Tag der Menschenrechte“, der jedes Jahr am 10. Dezember gefeiert wird und an die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ der UN von 1948 erinnert, nahm das Gymnasium Ottweiler erstmals am „Briefmarathon für Schulen“ unter dem Motto: „Schreib für Freiheit“ der Non-Profit-Organisation Amnesty International teil.

Ziel dieser Briefaktion war es, auf die weltweit zu Unrecht inhaftierten Menschen und deren Schicksale aufmerksam zu machen, etwas über die Menschenrechtsverstöße in deren Ländern zu erfahren und sich solidarisch zu zeigen, indem Protestbriefe an die Regierungen und die Inhaftierten selbst geschrieben werden sollten. Im Zuge dessen beschäftigten sich die SchülerInnen mit verschiedenen Aspekten rund um das Thema „Menschenrechte“ wie etwa mit der historischen und politischen Entstehung und Entwicklung und „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“, die jedem Menschen – unabhängig von Herkunft, Staatsangehörigkeit, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion oder Vermögen – die gleichen Rechte garantiert. So durfte jeder Schüler sich mit einem Menschenrecht auseinandersetzen und dieses verbildlichen. Es entstand eine bunte Collage, die dann in den Klassenzimmern aufgehängt wurde. Besucher der Schulhomepage können sich diese auf dem virtuellen Rundgang durch die Schule genauer ansehen. Der Höhepunkt des Projektes war dann das Schreiben der Briefe. Insgesamt wurden fast 500 Briefe verfasst, eine Zahl, die die Schule sehr stolz macht. Eine Zahl die gleichzeitig das große Engagement und Bereitschaft der SchülerInnen zeigt, sich für Menschenrechtsverletzungen weltweit einzusetzen und den zu Unrecht Inhaftierten eine Stimme zu geben.

Die SchülerInnen waren von der Wirkung, die diese Aktion jedes Jahr entfaltet, beeindruckt. So konnte die Projektleiterin Frau Gaffga berichten, dass im vergangenen Jahr aufgrund des Briefmarathons die Todesstrafe eines verurteilten Jugendlichen im Sudan aufgehoben wurde.