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Schülerin aus Ottweiler gewinnt DAK-Wettbewerb im Saarland

Malwettbewerb : Mit bunten Farben gegen das Komasaufen

Schülerin aus Ottweiler gewinnt DAK-Wettbewerb im Saarland.

(red) „Bunt statt blau“: Unter diesem Motto haben in diesem Jahr bundesweit mehr als 6100 Schülerinnen und Schüler Kunstwerke gegen das sogenannte Komasaufen geschaffen. Das beste Plakat aus dem Saarland kommt von der Schülerin Mehregan Molla-Mohensi. Sie besucht die Anton-Hansen-Schule in Ottweiler. Jetzt wurden die landesweiten Preise beim Wettbewerb der Krankenkasse DAK-Gesundheit verliehen.

Sie bedankt sich bei allen Teilnehmenden: „Ich freue mich heute die Siegerin, Mehregan Molla-Mohensi, des Wettbewerbes bunt statt blau zu prämieren. Alkohol ist das am weitesten verbreitete Suchtmittel in Deutschland. Gerade im Jugendalter ist das Thema Rauschtrinken verbreitet. Deshalb freue ich mich, dass so viele junge Menschen an dem Wettbewerb teilgenommen und sich diesem schwierigen Thema angenommen haben.“

Das erfolgreiche Plakat von Mehregan Molla-Mohensi zeigt eine junge, bunt gezeichnete Frau, die eine Flasche Alkohol trinkt, während sich eine blaue Flüssigkeit, wurzelartig in ihrem Körper verteilt. „Meiner Meinung nach schadet das Trinken von Alkohol der menschlichen Seele ebenso wie dem Körper. Menschen, die zu viel Alkohol trinken, verlieren geistig und körperlich die Kontrolle“, verdeutlicht die erfolgreiche Schülerin. Sie entschied sich bewusst für das Zeichnen einer Flasche und nicht eines Glases, um den übermäßigen Alkoholkonsum darzustellen. „Das Trinken von Alkohol ist ein gesellschaftliches Problem, weshalb ich der Meinung bin, dass die Menschen verantwortungsvoll mit dem Alkohol umgehen und diesen nur in Maßen zu sich nehmen sollten“, sagt Mehregan über die Motivation für ihr Siegerbild. Den zweiten Platz belegte die 18-jährige Anna Ruchko aus Tholey. Den dritten Rang erreichte ein Gruppenbild von Celin Kennel und Laura Bautz der Otto-Hansen-Schule aus Ottweiler. Den Sonderpreis für jüngere Teilnehmende bekam die 14-jährige Aimee Dillschneider.