Schlaganfall: Tipps zur Vorsorge

Oberarzt hält kostenlosen Medizinvortrag in der Marienhausklinik.

() Oberarzt Christoph Kuntz wird am Mittwoch, 15. Februar, um 18 Uhr in der Aula der Marienhausklinik Ottweiler über vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung von Schlaganfällen berichten.

Jährlich erleiden in Deutschland etwa 250 000 Menschen einen Schlaganfall, der in einem Viertel bis einem Drittel der Fälle auf einer Minderdurchblutung des Gehirns infolge krankhafter Veränderungen an den Halsschlagadern beruhe, meldet die Klinik. Dabei werde die Halsschlagader im Bereich ihrer Gabelung durch kalk- und fetthaltige Gefäßwandeinlagerungen eingeengt. An den Verengungsstellen (Stenose) können sich dann Blutgerinnsel bilden, die zu einem Verschluss der Halsschlagader führen oder zusammen mit abgelösten Plaqueteilchen kleinste Gefäßabschnitte im Gehirn verstopfen. Die Folgen reichen von vorübergehenden, Minuten bis Stunden dauernden Lähmungen, Seh- und Sprachstörungen bis zu einem Schlaganfall (Hirninfarkt) mit bleibenden neurologischen Ausfällen. Im schlimmsten Fall kann soviel Gehirngewebe geschädigt werden, dass andauernde Pflegebedürftigkeit mit bleibenden Lähmungen resultiert oder der Tod eintritt. Bei rechtzeitiger Beseitigung der krankhaften Verengung durch eine gefäßchirurgische Behandlung könne den beschriebenen neurologischen Symptomen in vielen Fällen vorgebeugt werden.

Auf die Vorbeugung, Symptome bis hin zu Behandlungsmöglichkeiten will Christoph Kuntz, Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie in der Marienhausklinik Ottweiler, näher eingehen. Im Anschluss haben die Zuhörer Gelegenheit selbst Fragen zu stellen. Der Vortrag ist kostenlos. Eine Anmeldung sei nicht erforderlich.

www.marienhausklinik-

ottweiler.de

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