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Rück– und Ausblick des Vereins für Stadtgeschichtliche Museum Ottweiler

Ottweiler lebt Geschichte : Ein Stück weit auf die Museumsarbeit stolz

Rück- und Ausblick des Vereins für das Stadtgeschichtliche Museum Ottweiler.

In Ottweiler und in den Stadtteilen ist man auf insgesamt zehn verschiedene museale Einrichtungen stolz. Mit der Kulturarbeit in den Museen und Sammlungen wird das Erbe der Heimat gewahrt. In der Linxweilerstraße 5, einem Gebäude der Stadtverwaltung, ist seit langem das Stadtmuseum mit dem Stadtarchiv untergebracht. Das Museum wird vom Verein für das Stadtgeschichtliche Museum Ottweiler geführt. Den anstehenden Jahreswechsel nahm der Vorstand zum Anlass, auf die Arbeit hinzuweisen.

Zuversichtlich begann das 2020 mit dem traditionellen Neujahrsempfang im Stadtmuseum, der ein gesellschaftliches Ereignis in Ottweiler darstellt. Im Februar kam es zu einer Begegnung zwischen dem Ottweiler Bürgermeister Holger Schäfer, dem Museumsleiter Volker Rath, dem Vorstandsmitglied Ralf Hoffmann sowie Rüdiger Groß, Mitglied des Vereins und Lehrer am Gymnasium Ottweiler. Erörtert wurden Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen dem Verein und der bekannten weiterführenden Schule. Geprüft werden soll die Durchführung von Projekten wie die Befragungen von Zeitzeugen oder die Digitalisierung der Museumsarbeit und anderes mehr. Wegen des Beginns der Coronapandemie konnten diese Pläne nicht weiter verfolgt werden.

Übers Jahr kam es auf Anfrage immer wieder vereinzelt zu Führungen durch das Stadtmuseum – natürlich verbunden mit dem gebotenen Abstand, den erforderlichen Auflagen und zu Zeiten, wo der Zutritt zu Museen gestattet war. Dank einer großzügigen Spende eines Ottweiler Ehepaares und in Zusammenarbeit mit der „Donnerstaggruppe“, ein Team, das sich an Donnerstagen ab 9 Uhr bis etwa 11 Uhr im Museum trifft, kam es zur Anschaffung von zwei weiteren Vitrinen. So konnte der Raum für die Kelten und Römer, das Grafenzimmer und der Raum für die Industrie im 19. Jahrhundert teilweise neu gestaltet werden. Im Klosterzimmer wurde mit der Neuordnung des Raumes begonnen. Handwerklich Begabte oder zur Mitarbeit bereite Freiwillige sind in der Donnerstagsgruppe jederzeit herzlich willkommen. Zur Gruppe gehören regelmäßig Rose Hoffmann, Ingo Klein, Robert Gerhardt, Volker Rath, Hartmut Thömmes und Klaus Willms. Andere Vorstandsmitglieder wie beispeilsweise Klaus Burr kommen öfters dazu. Auf Anfrage wirkt Dieter Robert Bettinger beratend im Hintergrund für die Beantwortung grundlegender Fragen weiter mit. Er leitete lange Zeit das Stadtmuseum und das Stadtarchiv. Das Stadtarchiv wird nun im Auftrag der Stadt von Achim Wälder geführt.

Unter Coronavorbehalt stehen die angedachten Veranstaltungen für das Jahr 2021. Die für November 2020 geplante Mitgliederversammlung soll im Laufe des Jahres mit der Wahl des Vorstandes durchgeführt werden. Ebenfalls sollen mehrere Vorträge zu verschiedenen Themen im Grafenzimmer stattfinden. Tagesfahrten befinden sich in der Planung. Die Zusammenarbeit mit dem Gymnasium soll verstärkt werden. Mit der Legion XIIII Gemina der Römergruppe um Peter Klein ist eine weitere Kontaktaufnahme vorgesehen, um die Zusammenarbeit anzugehen. Eine handwerkliche Herausforderung bleibt die Neugestaltung des Eingangsbereiches.