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Pianistin Mikulska bot Weltklasse beim Kreishauskonzert

Ottweiler. iri

. Was die Pianistin Aleksandra Mikulska am Freitagabend im Historischen Sitzungssaal ihrem Publikum zu bieten hatte, war einfach grandios. Oder auch "Weltklasse", wie eine Besucherin, die eigens aus Bruchmühlbach angereist war, bemerkte. Mit ihrer Interpretation von Werken von Frédéric Chopin und Franz Liszt , mit großer Leidenschaft und Hingabe vorgetragen, faszinierte sie ihre Zuhörer und sorgte für wahre Wechselbäder der Gefühle.

Die 1981 in Warschau geborene Künstlerin überzeugte mit unglaublicher Virtuosität und mit einem ausgeprägten Gefühl für Spannung und Dramatik. Mitorganisator Dieter Kuhn hatte den Besuchern des zweiten Kreishauskonzertes in diesem Jahr einen außergewöhnlichen Klavierabend versprochen und sein Versprechen gehalten. Vom ersten Griff in die Tasten bis zur letzten Note der Zugabe behielt sie die Aufmerksamkeit der Zuhörer, die mit Applaus und Bravo-Rufen nicht sparten.

Wie Aleksandra Mikulska zu Beginn des Konzertes sagte, fühlt sie sich den beiden Komponisten Chopin und Liszt ("Romantiker und Klavierpoeten") sehr verbunden. Sie liebt beide, so unterschiedlich sie auch sein mögen: "Liszt, der Tastenlöwe und Chopin, eher ein Salonmusiker". Die Verbreitung der Musik der großen Komponisten ihrer Heimat ist ein Schwerpunkt ihrer Arbeit. Mikulska ist Präsidentin der Chopin-Gesellschaft, gibt Konzerte in ganz Europa und hat drei CDs veröffentlicht.

Mit einem Hinweis von Dieter Kuhn auf den nächsten Klavierabend mit Jonathan Fournel am 17. April ging eine musikalische Sternstunde zu Ende.