Ottweiler Ortsrat diskutierte über das Kirmeswochenende

Ottweiler Ortsrat diskutierte über das Kirmeswochenende

. In seiner Sitzung am Montagabend befasste sich der Ortsrat Ottweiler unter anderem mit der Kirmes am ersten September-Wochenende und der dazu gehörenden Seniorenfeier am Kirmessamstag. Ortsvorsteher Michael Schmidt (CDU ) erinnerte an eine Vorbesprechung mit den Schaustellern im Mai, bei der die Wünsche der Verwaltung hinsichtlich der Kirmesgestaltung und der Schaugeschäfte vorgebracht wurden.

Im nicht öffentlichen Teil der Ortsratssitzung konnte dann auch Fabian Scheidhauer vom Jugendbeirat der Stadt die Kirmeswünsche aus Sicht der Jugendlichen äußern. SPD-Sprecher Alexander Weiß erinnerte an frühere Vorschläge seiner Fraktion, einen Shuttlebus oder ein Nachttaxi einzusetzen, um Kirmesgäste nach Hause zu bringen. Das scheitert nach Ansicht des Ortsvorstehers aber an der Finanzierung. Zum Programmangebot am Kirmeswochenende werden auch der Seniorennachmittag des Ortsrates am Samstag und der verkaufsoffene Sonntag gehören. Ortsvorsteher Schmidt informierte über die organisatorischen Vorkehrungen und die Notwendigkeiten für die Seniorenfeier im Schlosstheater. Dabei ging es auch um die Form der Einladung. Gerd Amann vom städtischen Seniorenbeirat schlug vor, die Einladungen künftig nur noch in der lokalen Presse zu veröffentlichen, da es für die Mitglieder des Seniorenbeirats aufgrund ihres Alters immer beschwerlicher werde, die Briefe in der Stadt zu verteilen. Ortsvorsteher Schmidt sowie die Fraktionssprecher Weiß (SPD ), Jörg Budke (Freie Wählergemeinschaft) und Karl-Heinz Nätzer (CDU ) sprachen sich weiterhin für persönliche Einladungen aus und signalisierten ihre Bereitschaft, beim Austragen behilflich zu sein. Johannes Niederkirchner (Linke) scherte da aus. Er warf CDU , SPD und Grünen vor, für die Altersarmut verantwortlich zu sein und nannte die Seniorenfeier "eine Alibiveranstaltung, bei der ich weder als Aushilfskellner, noch als Aushilfsmöbelrücker oder Briefträger für die Verwaltung zur Verfügung stehe". Der Ortsvorsteher konterte daraufhin: "Wir machen das gern, weil wir den alten Leuten eine Freude machen wollen", bekräftigte Michael Schmidt und ergänzte abschließend noch: "Solange ich im Amt bin, wird die Seniorenfeier immer ein Thema bleiben". < weiterer Bericht folgt

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