Ortsrat Fürth tagt zu baurechtlichen Fragen

Ortsrat Fürth : Diese Straße wird in Fürth in Stand gesetzt

In der Sitzung des Ortsrates Fürth ging es am Dienstag in erster Linie um baurechtliche Angelegenheiten. Zu Beginn informierte Gerhard Schmidt, der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Umwelt im Ottweiler Rathaus, über die Straßeninstandsetzung 2019 im Stadtbereich.

Danach wird in diesem Jahr in Fürth lediglich die Robert-Koch-Straße in Stand gesetzt. Ortsvorsteher Otfried Ratunde von der SPD bedauerte, dass eine Besprechung der Ortsvorsteher mit Bürgermeister Holger Schäfer zu diesem Thema nicht zustande gekommen sei.

Schmidt setzte den Ortsrat ebenso in Kenntnis, dass die Firma Energis in den nächsten Wochen die vorhandene Oberleitung von der Trafostation Butterpfad bis ins Gewerbegebiet Weiherstraße als Erdkabel verlegen wird. Im Zuge der Maßnahme wird im Bereich Butterpfad auch die Straßenbeleuchtung erneuert. Schmidt wies darauf hin, dass für die Verlegearbeiten der Straßenbelag nicht geöffnet werden muss.

Mit den Stimmen beider Fraktionen von SPD und CDU hat der Ortsrat den Entwurf des Bebauungsplans „Wohnbebauung Kurzer Weg“ gebilligt und damit zugleich der Offenlage und der Beteiligung von Trägern öffentlicher Belange zugestimmt. Grund für den Bebauungsplan ist die Absicht eines Grundstückseigentümers, im Kurzen Weg ein Einfamilienhaus zu bauen. Ebenfalls einstimmig hat der Ortsrat den überarbeiteten Bebauungsplan „Solarpark Pfaffentaler Hof“ mit gleichzeitiger Teiländerung des Flächennutzungsplans gebilligt. Die erneute Zustimmung ist erforderlich, weil sich der Geltungsbereich des ursprünglichen Bebauungsplans geändert und sich damit auch die Planungsfläche um knapp drei Hektar reduziert hat. Ebenfalls einstimmig, wenn auch mit Bedenken, hat der Ortsrat die Teiländerung des Flächennutzungsplans Windenergie befürwortet. Aufgrund gesetzlicher Änderungen werden im FNP nur noch 5,6 anstatt bisher 9,1 Prozent als Konzentrationszonen ausgewiesen, erklärte Bauamtsleiter Schmidt. Nach Ansicht von Ortsvorsteher Ratunde ist die Situation für Fürth aber nicht ganz zufriedenstellend, weil vermutet wird, dass auf der Konzentrationsfläche Himmelwald noch eine weitere Windenergieanlage entsteht. Eine Entscheidung hierüber gibt es aber noch nicht, beruhigte Gerhard Schmidt. Eines steht aber fest, so Schmidt, dass die Konzentrationsfläche Zur Harth aufgrund der Gegebenheiten nicht mehr in Betracht kommt.

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