Ortsrat beschließt Seniorenstammtisch für Lautenbach

Ortsrat : Seniorenstammtisch für Lautenbach

Ansonsten ging es in der Ortsratssitzung um Investitionen und die Umwelt.

Wenig Diskussionsstoff boten bei der letzten 2019-er Sitzung des Ortsrates Lautenbach die Tagesordnungspunkte eins bis vier, darunter das Investitionsprogramm 2019 bis 2023 für das Abwasserwerk und der Bebauungsplan „Wohnbebauung Dunzweiler Straße“, die jeweils einstimmig auf den Weg gebracht wurden. Ins Gespräch kam man bei „Mitteilungen und Anfragen“. Hier informierte Christoph Hassel vom Amt für Stadtentwicklung und Umwelt zunächst, warum es zu Verzögerungen bei der Erneuerung des Gehwegs Schönbachstraße gekommen war. Die Spezial-Bordsteine werden von einer saarländischen Firma produziert, bei der es zu Lieferengpässen kam. Sobald es das Wetter zulässt und die Steine wieder lieferbar sind, soll die Maßnahme im Frühjahr starten, so Hassel.

Um den Bachlauf Lautenbach freischneiden zu können, bedarf es noch einer Abstimmung mit dem Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA). Im November hatte man sich bei einer Begehung angeschaut, wo Bäume und Bewuchs aus verkehrssicherheitstechnischen Gründen zurückgeschnitten werden sollten. Notwendig ist nun noch ein Vortermin mit den Fachleuten des LUA, um den Umfang des Rückschnitts zu ermitteln. Beteiligt wird dabei auch der Angelsportverein.

Seniorenbeauftragter Hans Helmut Poppe berichtete von der Planung eines Seniorenstammtischs mit Mittagessen und eventuell Kaffee und Kuchen. Dieser soll ab Januar einmal im Monat angeboten werden. Die Mahlzeiten kommen von der Firma Feinkost Jakob. Weitere Initiativen und Aktionen sind in Planung. Ortsvorsteher Jan Rosenfeldt regte an, zu prüfen, welche Fördermittel dafür genutzt werden könnten.

Ebenfalls von Poppe kam eine Anfrage bezüglich der Leerstände im Ort, darunter das sogenannte „grüne Haus“ in der Schönbachstraße. Hier könnte das neue Programm zur Förderung der nachhaltigen Dorfentwicklung im Saarland greifen, das Projekte mit bis zu 75 Prozent der Kosten bezuschusst. „Die Verwaltung muss das prüfen, damit diese Missstände beseitigt werden “, so Rosenfeldt. So könnten in diesem Zuge auch neue Räumlichkeiten für die Feuerwehr entstehen.

Um den Brunnen im Dorf wieder technisch in Gang zu bringen, hat sich eine Privatinitiative gebildet. Seitens der Naturschutzbehörde müsse nun noch abgeklärt werden, was mit den zwei Bäumen, beides Naturdenkmäler, geschieht, unter denen sich der Brunnen befindet. Der Ortsvorsteher hofft, dass das LUA in dieser Sache baldmöglichst Klarheit schafft. Wobei das Amt für Stadtentwicklung und Umwelt vermitteln könne.