Neues Dach für Landesakademie

Ottweiler. Wie die Geschäftsführung des Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung in Ottweiler mitteilt, wird das alte Gebäude, ehemals als Ottweiler Lehrerseminar nach dem Krieg erbaut, dank der finanziellen Unterstützung durch das Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur ein neues, erstmals auch isoliertes Dach erhalten

Ottweiler. Wie die Geschäftsführung des Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung in Ottweiler mitteilt, wird das alte Gebäude, ehemals als Ottweiler Lehrerseminar nach dem Krieg erbaut, dank der finanziellen Unterstützung durch das Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur ein neues, erstmals auch isoliertes Dach erhalten. Das bisherige Dach sei in einem Besorgnis erregenden Zustand, heißt es. Marode Dachlatten mit verrosteten Nägeln seien in den vergangenen Wintern und bei den heftig wütenden Stürmen der vorigen Jahre eine ständig gegenwärtige Bedrohung für die Gäste und das Personal gewesen. Nun wird durch den Zuwendungsbescheid des Ministeriums über 92 000 Euro das ehemals mit Biberschwänzen gedeckte Dach erneuert. Kostengünstigere naturrote Flachdachpfannen ermöglichen den zusätzlichen Einbau einer Photovoltaikanlage modernster Technik. Das als Lehrerausbildungsstätte erbaute und bis 1987 als Jungeninternat dem benachbarten Gymnasium angeschlossene Gebäude wurde in Folge unter der Federführung des Staatlichen Hochbauamtes für die neue Zweckbestimmung umgebaut. Es entstanden 33 Ein- und Zweibettzimmer mit Nasszellen, zwei große und drei kleine Seminarräume sowie die Verteilerküche, ein großer und ein kleiner Speisesaal. Nach und nach konnte das Untergeschoss aus Haushaltsmitteln umgebaut werden. Heute sind die Verwaltung, Archive, Tischtennisraum, Fernseh- und Spieleraum und Bistro dort zu finden. Die Landesakademie öffnete ihre Pforten offiziell mit einem Festakt am 10. Juni 1989. In den Jahren 1996/97 wurde das Haus mit Totomitteln in Höhe von umgerechnet rund 225 000 Euro außen isoliert und verputzt und bekam neue Fenster. Der elliptische neue Übungs- und Aufführungstrakt mit dem Eingangsbereich mit insgesamt 570 Quadratmetern Nutzfläche wurde mit Gesamtkosten von umgerechnet rund 2,3 Millionen Euro Ende des Jahres 2002 seiner Bestimmung übergeben. In zwei Bauabschnitten entstand - nach dem Abriss der alten Schulturnhalle am Reiherswaldweg Ende 2005 - zu Beginn des Jahres 2006 ein großer Parkplatz mit neuer Zufahrtsgestaltung und Treppenanlage. Die Auslastung des Hauses wird durch hohe Belegungszahlen in den Ferien und an den Wochenenden bestimmt. Im Jahresdurchschnitt hat die Landesakademie etwa 5000 Übernachtungsgäste und etwa 16 000 Tagesgäste, fast ausschließlich aus dem Saarland. red