Mühlenpfad mit viel Geschichte

Ottweiler. An einer Informationstafel, die mit einem Foto an die einstige Hanauer Mühle erinnert und unweit der heutigen Bushaltestelle gleichen Namens gelegen ist, kamen auf Einladung des Bürgermeisters der Stadt Ottweiler, Hans-Heinrich Rödle, verschiedene Heimatfreunde zusammen

Ottweiler. An einer Informationstafel, die mit einem Foto an die einstige Hanauer Mühle erinnert und unweit der heutigen Bushaltestelle gleichen Namens gelegen ist, kamen auf Einladung des Bürgermeisters der Stadt Ottweiler, Hans-Heinrich Rödle, verschiedene Heimatfreunde zusammen. Es ging darum, auf diese und auf weitere Informationstafeln aufmerksam zu machen, die entlang des Mühlenpfades auf die Mühlentradition hinweisen. Zur Reihe der Mühlen gehören die Gerb-, Loh- und Sägemühle Hofmann in Fürth, die Brille Mühle, die Eichenthaler Mühle und nicht zuletzt Werns Mühle, die erhalten ist und besichtigt werden kann. Der Bürgermeister dankte allen, die Anteil am Gelingen des umfangreichen Projekts Mühlenpfad und der nachfolgenden Errichtung der Informationstafeln hatten. Wieder einmal habe sich gezeigt, dass man gemeinsam Vieles erreichen kann. Der neun Kilometer lange Weg ist ein Premium-Wanderweg mit hohem Anteil Natur belassener, schmaler Pfade, der mit den Premium-Wanderwegen Steinbachpfad oder Brunnenpfad kombiniert werden kann. Für die Aufstellung der Tafeln zeigte sich der Bauhof der Stadt verantwortlich. Die Finanzierung übernahmen Vereine und Sponsoren. Die erste Tafel an der Ölmühle Wern finanzierte die Familie Wern. Die Kosten für die Tafel der Eichenthaler Mühle übernahm der Heimat- und Kulturverein Fürth. Für die Tafel der Brille Mühle ging der Gewerbeverein Fürth in die Verantwortung. Für die Rechnungen der Infotafeln der Mühle Hofmann und der Hanauer Mühle standen die Berg- und Wanderfreunde aus Fürth gerade. Eingangs hieß Manfred Ruffing aus dem Kreis der Berg- und Wanderfreunde Fürth die Gäste willkommen. Er regte an, den Mühlenpfad entlang der Oster auszudehnen und weitere Mühlen einzubinden. Sein besonderer Gruß ging an den Autor und Forscher Dieter Robert Bettinger, Vorsitzender des Vereins für Landeskunde, der sich auch mit dem Mühlenwesen und speziell mit der Hanauer Mühle befasste. red

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