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Hobbykünstler stellten aus
Immer wieder gibt’s Neues zu entdecken

Beim diesjährigen Forum für Kunst und Handwerk in Ottweiler gab es wieder viel zu entdecken. So zum Beispiel die liebevoll gearbeiteten Figuren von Doris Cochlovius aus Bexbach.
Beim diesjährigen Forum für Kunst und Handwerk in Ottweiler gab es wieder viel zu entdecken. So zum Beispiel die liebevoll gearbeiteten Figuren von Doris Cochlovius aus Bexbach. FOTO: Andreas Engel /
Ottweiler. Beim Kunstforum im Ottweiler Schlosstheater gab es an zahlreichen Ständen Kunsthandwerk in großer Vielfalt zu entdecken. Von Andreas Engel

In der Mitte des Saales im Ottweiler Schlosstheater haben die Hobby- und Freizeitkünstler Ottweiler einen weiteren, mit weißen Säulen abgegrenzten weiteren Raum geschaffen. Mit dieser Lösung, einen Raum im Raum zu bieten, hat man noch mehr Stellplatz für die knapp 20 Aussteller gefunden, und das hat sich wie immer gelohnt. Das „Forum für Kunst und Handwerk“, so nennen die organisierten Ottweiler Künstler um ihre Vorsitzende Eva-Maria Schmitt, ihre jährliche Schau. Und immer wieder ist etwas Neues zu entdecken. So auch in diesem Jahr.


Der Abiturient Marcel Bernardy aus Nalbach zum Beispiel stellt Ringe, Ohrstecker und Plektren (kleine Hilfsmittel für Gitarristen, um die Saiten anzuschlagen) her. Die Idee hat er aus den Vereinigten Staaten mitgebracht.

Oder Hildegard Huber mit ihrer Kollegin Christa Ewen von den St. Ingberter „Fliggestigga“. Auch die beiden Frauen sind mit ihren bunten, motivverspielten Patchwork-Arbeiten zum ersten Mal in Ottweiler beim Forum dabei. Sie beanspruchten mit ihren raumgreifenden Arbeiten einen großen Teil der Bühne. „Uns gefällt es ausgezeichnet“, berichten die Frauen aus der 15-köpfigen Gruppe „Fliggestigga“ aus St. Ingbert. Ebenfalls Premiere im Ottweiler Schlosstheater feierte die Bexbacherin Doris Cochlovius mit ihren wunderschönen, verträumten Figürchen, die durchaus eine Ahnung auf vorweihnachtliche Gefühle zulassen. Das Ambiente im Ottweiler Schlosstheater findet die Künstlerin sehr inspirierend.



Auch an den anderen Ständen, allesamt liebevoll gestaltet, fand sich viel Sehens- und Kaufenswertes. Bilder, ob Aquarelle, Pastelle oder Acrylgemälde, Taschen, handgefertigter Schmuck und ebensolche Schreibwaren, Porzellan und Glasgegenstände, Filz- und Töpferwaren – alles, was schön ist, gab es in Ottweiler. Traditionell war auch Margit Bauer aus Wiebelskirchen wieder mit von der kreativen Partie. Neben ihren eigenen Werken, die sie feil bot, betreute sie auch den Afrika-Stand, ein Projekt im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Ottweiler, St. Remy und Burkina Faso.