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Kreativtag beim Kinderferienprogramm in Ottweiler

Ferienprogramm : Viele bunte Steine für das Rathausumfeld

Beim Kreativtag im Rahmen des Kinderferienprogrammes in Ottweiler haben die Kinder bleibende Erinnerungen geschaffen.

 Der große Sitzungssaal im Rathaus Ottweiler war nicht wiederzuerkennen. Die Jugendpflegerin der Stadt, Ursula Jakoby, hatte die Räumlichkeit gemeinsam mit Heike Neurohr-Kleer (Vertreterin Lokales Bündnis für Familie) und der ehrenamtlichen Freizeitbetreuerin Lena See in ein großes Atelier verwandelt. Dort wurden für die Teilnehmer des offenen Kreativtages Arbeitstische vorbereitet und Materialien zur Verfügung gestellt. Insgesamt elf Kinder werkelten fleißig. Sie entspannten zwischendurch auch einmal auf dem Rathausinnenhof oder verzehrten gemeinsam ihre mitgebrachten Pausenbrote. Eingehalten wurden natürlich die Abstandsregeln. Wenn die Kinder sich zu nah kamen, musste Mundschutz angelegt werden.

Die Kinder hatten viele Möglichkeiten, mit verschiedenen Materialien zu experimentieren und gestalterisch ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Sie durften Steine bemalen, Terrakottatöpfe farbenfroh gestalten, Holzblumen verzieren, Gläser mit Dekobändern bekleben, Lesezeichen herstellen und die Serviertechnik erlernen.

Angeleitet wurden sie von Ursula Jakoby, Heike Neurohr-Kleer und Lena Seel, die von der Ausdauer der Kinder und ihrer Aufmerksamkeit begeistert waren. „Die Veranstaltung findet aufgrund der Corona-Pandemie unter erschwerten Bedingungen statt. Die Kinder müssen still sitzen, wie in der Schule, trotz Ferien. Weiter müssen die Hygienevorschriften eingehalten werden. Und das machen sie toll“, lobten die Betreuerinnen.

Einen spannenden und interessanten Tag erlebten die Kinder beim offenen Kreativtag, den die Jugendpflegerin der Stadt, Ursula Jakoby, in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendpfleger Markus Wittling organisierte. Foto: Maria Boewen-Dörr

Das größte Objekt dieses offenen Kreativtages während der Ferienfreizeit, die wieder in Kooperation mit der Kreisverwaltung stattfand, war das Bemalen von Steinen. Diese durften die Kinder zunächst rund um das Rathaus einsammeln. Die Steine dienen als Drainage für das Regenwasser. Mit den bemalten Steinen sollen das Rathaus und der Innenhof vom Standesamt bunter werden, damit sich die Beschäftigten schon am Morgen an den bunten Steinen erfreuen, wenn sie zur Arbeit kommen. Die Außengestaltung rund um das Verwaltungsgebäude war für die Teilnehmer Ansporn, so richtig schöne Steine zu gestalten.