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Investitionen in Energie-Effizienz

Investitionen in Energie-Effizienz

Ottweiler. Die Stadt Ottweiler werde vom Konjunkturprogramm II, das Bund und Land aufgelegt haben, voraussichtlich mit 1,4 Millionen Euro profitieren, heißt es in einer Mitteilung der Stadtpressestelle

Ottweiler. Die Stadt Ottweiler werde vom Konjunkturprogramm II, das Bund und Land aufgelegt haben, voraussichtlich mit 1,4 Millionen Euro profitieren, heißt es in einer Mitteilung der Stadtpressestelle. Zusammen mit dem Eigenanteil der Stadt - Bürgermeister Hans-Heinrich Rödle (Foto: SZ) gehe hier von zehn Prozent aus - stehe somit für 2009 ein zusätzliches Investitionsvolumen aus dem Konjunkturprogramm von 1,55 Millionen Euro zur Verfügung.Alle Kommunen müssen einen Eigenanteil zwischen fünf und 25 Prozent leisten. Kriterien für dieses Ranking sind: Finanzkraft, Steuerkraft, fundierte Schulden und Kassenkredite.Die Investitionen fließen vorwiegend in energetische Maßnahmen bei Bildungseinrichtungen. Rödle: "Damit kann viel erreicht werden." Diese Investitionen hätten langfristig positive Effekte, senkten Energiekosten und stärkten das örtliche Handwerk. Sie dienten auch dem Klimaschutz und seien eine Qualitätsverbesserung.Damit eine schnelle Umsetzung möglich ist, sollen nun geeignete Projekte beim Innenministerium angemeldet werden. Dort wird die Bezuschussungsfähigkeit geklärt. Zur Beschleunigung ist auch das Vergaberecht geändert worden. Bauleistungen bis 100 000 Euro können freihändig vergeben werden, bis eine Million Euro mit einem beschränkten Ausschreibungsverfahren.Bürgermeister Rödle, der in der Arbeitsgruppe Konjunkturprogramm der Kommunen des Innenministers mitgewirkt hat, hat nach intensiver Prüfung durch eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe folgende Projekte zur Meldung vorgeschlagen: Kindertagesstätte Schwalbenweg, Schulturnhalle Neumünster, Schulturnhalle Lehbesch, Kindergarten Lautenbach, Schulturnhalle Fürth, Sporthalle Steinbach, Feuerwehrgerätehaus Mainzweiler, Feuerwehrgerätehaus Fürth. Bei diesen Objekten sollen vor allem energetische Maßnahmen wie Dacherneuerung, Dachdämmung, Erneuerung von Fenstern, Vollwärmeschutz, Lüftungsanlagen und Wärmerückgewinnung durchgeführt werden. Dieser Vorschlag wird im Bau- und Umweltausschuss am Dienstag, 17. Februar, beraten. red