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In Fußball-Saarlandliga muss FSG Ottweiler7STeinbach zum FSV Jägersburg

Fußball im Kreis Neunkirchen : Rückenwind durch Unentschieden

Fußball-Saarlandliga: FSG Ottweiler/Steinbach auswärts, Eppelborn daheim.

Nach dem 3:3 gegen den SV Auersmacher wartet auf die FSG Ottweiler/Steinbach an diesem Wochenende der nächste Aufstiegsaspirant der Fußball-Saarlandliga. Am Samstag um 15.30 Uhr müssen die Steinbacher zum Oberligaabsteiger FSV Jägersburg, der ist hinter Eppelborn Zweiter und peilt den direkten Wiederaufstieg an.

„Natürlich wird Jägersburg alles daransetzen, um gegen uns drei Punkte zu holen“, erwartet deshalb auch Frank Backes, einer der beiden Steinbacher Trainer. Aber er baut auch darauf, dass die Steinbacher Mannschaft „die Einstellung und das kämpferische Moment“ aus dem Spiel gegen Auersmacher mitnehmen kann. „Der Punkt gegen einen der Titelanwärter war sehr gut für die Moral der Mannschaft“, glaubt Backes, „zumal unsere Vorbereitung alles andere als gut war“. Deshalb, so sagt der FSG-Trainer weiter, sei er auch „ganz zuversichtlich für die Aufgabe in Jägersburg“. Routinier Lukas Hainer wird am Samstag aus privaten Gründen nicht dabei sein, dafür kehrt Philipp Würtz nach überstandener Erkrankung wieder in die Mannschaft zurück.

Vom Tabellenbild her hat der FV Eppelborn die leichtere Aufgabe. Der Spitzenreiter empfängt am Samstag um 15.30 Uhr im Illtalstadion den SV Saar 05 Jugend, der als Tabellen-14. „bisher unter seinen Möglichkeiten geblieben ist“, meint Sebastian Kleer, der Eppelborner Trainer. Deshalb sind die Gastgeber auch weit davon entfernt, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. „Aber wir spielen zuhause, wir sind Tabellenführer und wollen Erster bleiben“, stellt Kleer von vornherein klar. „Wir haben allerdings keinen Druck“, sagt der FVE-Trainer weiter. Den sieht er eher bei den Gästen, „denn die müssten mal wieder gewinnen“. Zudem haben die Eppelborner noch etwas gut zu machen aus dem Hinspiel. Da gab es auf dem Saarbrücker Kieselhumes eine 1:3 Niederlage und das wollen sie am Samstag zurechtrücken. Personelle Probleme befürchtet Kleer nicht. „So wie es aussieht, ist am Samstag alles an Bord“, erklärte der 36-Jährige Mitte der Woche.