HSG und Illtal II verlieren denkbar knapp

HSG und Illtal II verlieren denkbar knapp

Enger geht es nicht: Die HF Illtal II und Schlusslicht HSG Ottweiler/Steinbach haben am Samstagabend ihre Spiele nur mit einem Tor verloren. Der TV Merchweiler unterlag beim HC Dillingen/Diefflen deutlicher.

Als Tabellenletzter ist es oft so eine Sache mit dem Glück. Damit kennen sich auch die Handballer der HSG Ottweiler/Steinbach aus. Das Schlusslicht verlor am Samstagabend in der Saarbrücker Rastbachtalhalle das hart umkämpfte Spiel beim Tabellenzweiten HSG TVA/ATSV Saarbrücken denkbar knapp mit 26:27 (13:16).

Ottweiler dominierte zu Beginn der Partie sogar und erspielte sich in der ersten Halbzeit eine Führung. Der TVA/ATSV konnte das Ergebnis bis zur Halbzeitpause jedoch drehen und führte mit 16:13. Mitte der zweiten Hälfte setzten sich die Saarbrücker deutlich ab und erspielten sich einen Vorsprung von fünf Treffern. Ottweiler/Steinbach gab sich jedoch noch nicht geschlagen und glich drei Minuten vor dem Ende der Partie zum 26:26 aus.

Eric Mammolito behielt am Ende die Nerven und verwandelte den entscheidenden Siebenmeter zum 27:26-Sieg der HSG. Die Ottweiler sind damit weiter vier Punkte vom Vor- und Drittletzten entfernt. Am kommenden Samstag müssen sie um 15 Uhr in der Stadtgartenhalle beim Siebten HG Saarlouis II, die zuletzt mit mehreren Spielern aus dem Profi-Kader verstärkt auflief, antreten.

Der TV Merchweiler kassierte am Sonntagabend beim Tabellendritten HC Dillingen/Diefflen eine 25:34 (11:15)-Niederlage und ist jetzt nur noch Tabellenzehnter. Am kommenden Samstag müssen die Merchweiler Panther im Derby bei der Reserve der Illtaler Zebras etwas mehr Biss zeigen. Anwurf in der Sporthalle Uchtelfangen ist um 19.30 Uhr.

Die zweite Mannschaft der HFI ist in der Tabelle Achter und spielte schon am vergangenen Samstag ein Derby in Uchtelfangen. Gegen den Vizemeister der Vorsaison, die HSG Nordsaar, kassierten die Illtaler eine bittere 29:30-Niederlage. Erst nach dem 10:10-Ausgleich (20. Minute) konnte sich der Favorit aus dem Nordsaarland bis zur Pause auf 16:13 absetzen.

Die beste Phase legte Nordsaar direkt nach dem Seitenwechsel hin, als die HSG auf 23:16 (39.) davonzog. Nachdem HFI-Torjäger Sebastian Stoll mit einem blutenden Riss im Nasenbein verletzt vom Feld musste, kam ein Bruch ins Spiel der Gäste. Beim 24:24 und 25:25 stand es unentschieden, am Ende hatten aber doch die Nordsaar-Männer den längeren Atem.

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