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Holger Schäfer, CDU, im Interview vor der Bürgermeisterwahl am 26. Mai

Bürgermeisterwahl Ottweiler : Drei Fragen an den Kandidaten

In welche Richtung wollen Sie Ihre Kommune entwickeln?

Schäfer: Ottweiler soll mit ressourcenschonender Entwicklung zur nachhaltigen Kommune im Sinne der Agenda 2030 werden – ob „energetisch oder finanziell“. Weiter möchte ich Ottweiler zur Stadt für Jung und Alt entwickeln, ausgezeichnet als familienfreundliche Kommune. Dazu gehört entsprechendes Bildungs- und Sportangebot, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Angebot von Kultur und Gewerbe, sanfter Tourismus. Zudem denke ich an eine Generationen- und Gesundheitsstadt mit barrierefreiem Ausbau, mit Pflegeheimen, betreutem Wohnen und unserer Infrastruktur mit Krankenhaus, Polizei, Feuerwehr.

Ihre größte Stärke/Schwäche?

Schäfer: Der Umgang mit Menschen fällt mir leicht und ich bringe als Amtsinhaber sieben Jahre Verwaltungserfahrung und auch Verbindungen in die Ministerien und Landesregierung mit. Meine Schwäche ist neben Schokolade meine Ungeduld, weil die Mühlen der Bürokratie nur sehr langsam mahlen und ich mehr machen möchte. Aber ich bin auch hartnäckig, weil ich nicht gerne nachgebe, wenn ich etwas für gut befinde.

Falls Sie nicht gewählt werden?

Schäfer: Ich mache mir für diesen Fall erst konkret nach der Wahl Gedanken darum. Als Berufssoldat im höheren Dienst bin ich derzeit vom militärischen Dienst freigestellt. Ich kann also wieder zurückkehren.