Ortsrat Lautenbach sprach über Investitionsprogramm : Glocken für den Friedhofsvorplatz

Ortsrat Lautenbach sprach über Investitionsprogramm : Glocken für den Friedhofsvorplatz

Der Lautenbacher Ortsrat zeigte beim Investitionsprogramm Einigkeit. Auch wurde die Errichtung einer Mitfahrerbank gebilligt.

Als erster der fünf Ottweiler Ortsräte hat am Montagabend der Ortsrat Lautenbach dem städtischen Investitionsprogramm bis 2021 zugestimmt. Auch das Investitionsprogramm für das Abwasserwerk wurde gebilligt. Zuvor hatte Christoph Hassel vom Amt für Stadtentwicklung und Umwelt darauf hingewiesen, dass im Investitionsplan zwar keine großartigen Projekte in Lautenbach vorgesehen sind, dass aber bestimmte Arbeiten im laufenden Betrieb erledigt werden. Hassel stand auch für die Beantwortung mehrerer Fragen zum Kontext zur Verfügung.

Obwohl das Investitionsprogramm für seinen Stadtteil keine Ansätze vorsieht, gab es beim Ortsvorsteher kein Lamentieren. „Wir sind dennoch zufrieden mit dem, was wir erreicht haben und mit dem, was in der Vergangenheit in Lautenbach umgesetzt wurde“, meinte Rainer Rosenfeldt (CDU). Verschiedene Dinge, die bisher noch nicht erledigt werden konnten, werden 2018 abgearbeitet, kündigte Rosenfeldt an. Dazu gehören beispielsweise die Instandsetzung der Stützmauer in der Höcherbergstraße, mit der im Januar begonnen werden soll, der Brunnen in der Ortsmitte, der bis zum Frühjahr laufen wird, oder die Erneuerung des Steinkreuzes am Mahnmal.

Keine Einwände hatte der Ortsrat gegen die Errichtung eines Glockenturms auf dem Lautenbacher Friedhof. Anlass für einen entsprechenden Grundsatzbeschluss war die Bitte der evangelischen Kirchengemeinde an die Stadt, die Glocke der ehemaligen evangelischen Kirche von Lautenbach auf dem Vorplatz des Friedhofes aufstellen zu dürfen. Kosten für die Stadt entstehen nicht, sie stellt lediglich die benötigte Grundstücksfläche kostenlos zur Verfügung. „Keine schlechte Idee“, meinte hierzu SPD-Sprecher Armin Sontag. Beide Fraktionen im Ortsrat haben sich auch für die Aufstellung einer Mitfahrerbank im Ort ausgesprochen. Der Ortsrat befürwortet damit ein Vorhaben der Kontakt- und Informationsstelle der Selbsthilfe im Saarland (Kiss), das darauf abzielt, älteren Menschen die Möglichkeit zu geben, die Nachbarorte Münchwies, Hangard und Frankenholz bequem und ohne eigenes Auto zu erreichen. Auch in diesen drei Orten sollen Mitfahrerbänke aufgestellt werden. „Man sollte nichts gegen so ein Projekt haben“, meinte dazu der Ortsvorsteher. Einstimmig war der Ortsrat auch dafür, 160 Euro Zuschussgelder der Stadt für Hilfsorganisationen zu gleichen Teilen dem Roten Kreuz und der Jugendfeuerwehr zukommen zu lassen.

Mehr von Saarbrücker Zeitung