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Konzert: Gesangliche Leckerbissen, stimmfest und einfühlsam

Konzert : Gesangliche Leckerbissen, stimmfest und einfühlsam

Zwei Chöre, zwei Solisten, ein Orchester – im Schlosstheater Ottweiler erklangen heitere Melodien.

Zusammen mit der Chorvereinigung Spiesen-Elversberg und dem dem Salonorchester Saar-Blies gaben die Ottweiler Singtoniker am Samstag ein Konzert im voll besetzten Schlosstheater. Stolz und Freude konnte man Fritz Schoepfer, Manager der Singtoniker, deutlich bei seiner kurzen Begrüßung anmerken. Das Konzert war schon seit Tagen ausverkauft, der Saal gänzlich besetzt und das Publikum voller Erwartung.

„Bei den Konzerten der Singtoniker muss man immer schnell sein mit dem Kartenkauf“, erzählte Marga Hubert der SZ. Sie war mit einigen Freundinnen zur Veranstaltung gekommen. Sie habe mit ihren Freundinnen viele Konzerte der Singtoniker besucht. Der Chor böte, so Hubert, auch immer wieder ein abwechslungsreiches musikalisches Programm. So hatte sie sich die ganze Woche schon auf diesen Konzertabend gefreut, wie sie der SZ verriet.

Das Programm am Samstag hatte eine große Bandbreite – vom Volkslied zum Schlager bis hin zu Musical, Operette und Oper. Es war schon interessant, den durch Peter Alexander bekannten Schlager „Die kleine Kneipe“ als Arrangement für einen Chor zu hören. Das Publikum war begeistert und die Lieder von Rudolf Müssig, Robert Pracht und Richard Hegemann fanden Gefallen und Applaus. Das Salonorchester Saar-Blies unter der Leitung von Walter Niederländer traf insbesondere mit den Melodien des Walzerkönigs Johannes Strauß den Geschmack des Publikums und erntete dafür Beifall.

Gesangliche Leckerbissen waren die Soloauftritte der Sopranistin Susanne Mayer und des Tenors Reiner Quinten. Stimmfest und einfühlsam trugen sie Lieder von Franz Lehar („Das Leben ist lebenswert“), Fritz Schlenkermann („Paris ist eine Sünde wert“) und Georg Garvarentz („Wer weiß, wer weiß“) vor. Den Höhepunkt des Konzertes bildete dann der gemeinsame Auftritt von Chören, Solisten und Orchester. Nach „Ich tanze mit dir in den Himmel der Liebe“ von Friedrich Schröder und dem „Frei weg Marsch“ von Carl Latann gab es Stehende Ovationen und die Bitte nach einer Zugabe.

Die Gesamtregie hatte Timo Thiel. Mit der Musikauswahl hatte er den Geschmack der Besucher getroffen. Und so war der Abend im Schlosstheater genau so  wie es Fritz Schoepfer in seiner Begrüßungsansprache sich gewünscht hatte: heiter, stimmungsvoll und mit einem bunten Melodienstrauß.