Gemeinwohl steht im Mittelpunkt

Steinbach. Gerade den Kindern wollen der Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Steinbach, Kurt John (Foto: SZ), und seine Vorstandskollegen etwas im Dorf bieten. Bewusst einmal abrücken von den ursprünglichen Aufgaben der Awo, dabei vielleicht auch das ein oder andere Elternpaar als Mitglied gewinnen. Das tun sie unter anderem mit dem jährlichen Kindertheater im November

Steinbach. Gerade den Kindern wollen der Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Steinbach, Kurt John (Foto: SZ), und seine Vorstandskollegen etwas im Dorf bieten. Bewusst einmal abrücken von den ursprünglichen Aufgaben der Awo, dabei vielleicht auch das ein oder andere Elternpaar als Mitglied gewinnen. Das tun sie unter anderem mit dem jährlichen Kindertheater im November. Dieses Jahr freut sich John wieder ganz besonders. "Ein sehr gutes Ergebnis, 121 Besucher, davon waren drei Viertel Kinder. Das ist seit Jahren ein Besucherrekord." Ein Beweis dafür, dass sich die Qualität des Kindertheaters herumgesprochen habe. Denn immer mehr Jungen und Mädchen aus den umliegenden Gemeinden kommen auch. "Dank der Sponsoren können wir immer eine gute Truppe einladen, denn es ist schon wichtig, was auf der Bühne gezeigt wird", so John. In diesem Jahr war das Luna-Theater mit seinem Stück "Die kleine Hexe" zu Gast. John freut sich im Gespräch mit der SZ, dass er die Preise seit Jahren stabil bei 1,50 Euro halten kann. Aber nicht nur hier stehen die Kinder im Mittelpunkt, denn seit vielen Jahren ist die Ostereiersuche auf der Hiemes eine wahrer Publikumsmagnet. Übrigens zum Nulltarif. Als ehemaliger Ortsvorsteher kennt John seine Dorfbewohner, weiß schon mal, wo Hilfe nötig ist. Und so stehen neben der Jugend auch die älteren Bürger im Mittelpunkt, insbesondere in Schleppers Haus, das alle zwei Wochen am Mittwochnachmittag zur Begegnung offen steht. "Inzwischen treffen sich hier aber auch jüngere Menschen, und es ist schön, dass wir einige davon auch für den Vorstand gewinnen konnten", sagte John. Sein Favorit unter den Veranstaltungen im Jahr ist jedoch die Weihnachtsfeier für die Menschen mit Behinderungen. Jedes Jahr werden sie eingeladen, und gemeinsam mit den Betreuungspersonen wird gefeiert. Und eingeladen waren am vergangenen Wochenende in Schleppers Haus vor allem Freunde von Schmuck, Bildern und Weihnachtskrippen. Die gab es nämlich bei der Kreativ-Ausstellung von Freitag bis Sonntag zu sehen. Alfred Omlor und Christine Schleppi aus Niederbexbach sowie Gerd Stahl aus Herschweiler-Pettersheim zeigten ihre Werke.