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Für die Zukunft der Feuerwehr ist gesorgt

Für die Zukunft der Feuerwehr ist gesorgt

Steinbach. "Es ist nicht ganz einfach, die Altersstruktur stellt uns vor große Herausforderungen. Aber die Jugendfeuerwehr, sie ist unsere Zukunft und daher lohnt es sich, in diesem Bereich zu arbeiten

Steinbach. "Es ist nicht ganz einfach, die Altersstruktur stellt uns vor große Herausforderungen. Aber die Jugendfeuerwehr, sie ist unsere Zukunft und daher lohnt es sich, in diesem Bereich zu arbeiten. Schließlich macht es auch viel Spaß", erklärte Dirk Schmolze, Löschbezirksführer des Löschbezirks Steinbach, am Samstagabend anlässlich des traditionellen Familienabends in der Mehrzweckhalle. Und mit 17 Angehörigen in der Jugendwehr ist in Steinbach für die Zukunft bestens gesorgt.Seit vielen Jahren ist die Veranstaltung am Ende eines Jahres nicht mehr aus dem Terminkalender der Freiwilligen Feuerwehr in Steinbach wegzudenken und auch Ottweilers Bürgermeister Hans-Heinrich Rödle, Chef der Feuerwehr in der Stadt Ottweiler, feiert gerne mit den Steinbachern. Schließlich warten ein unnachahmliches Bühnenprogramm und ein überaus schmackhaftes Büfett auf die Gäste. In diesem Jahr ist der Bürgermeister allerdings ganz besonders gerne nach Steinbach gekommen. "Am liebsten hätte ich kurz vor Weihnachten euer neues Fahrzeug als Geschenk schon mitgebracht. Doch leider ist es noch nicht ganz fertig", erklärte er. Doch schon bald soll der LF 10/10 ins Gerätehaus einziehen und der Steinbacher Wehr, die mit 40 Aktiven zweitstärkster Löschbezirk in Ottweiler ist, wichtige Dienste erweisen. "Ich weiß um die Ausbildung der Feuerwehrkameraden in Steinbach und ich weiß, wie wichtig die Ausstattung mit diesem Fahrzeug ist", betonte Rödle und versicherte, dass auch die Wünsche nach Tank und Pumpe sowie hydraulischem Werkzeug für die technische Hilfeleistung an Bord sein werden. "Und bekanntlich ist Vorfreude die schönste Freude. Wenn das Fahrzeug da ist, machen wir ein großes Fest", versprach er.

Feiern durfte am vergangenen Samstag insbesondere Manfred Finkler, hält er der Feuerwehr bereits seit 50 Jahren die Treue. Er war in Steinbach maßgeblich am Aufbau der Jugendwehr beteiligt, wie Schmolze erklärte. Er sprach ebenso wie Wehrführer Karl-Heinz Neufang allen Aktiven seinen Dank aus. "Und wir alle können stolz darauf sein, ein Ehrenamt in der ältesten Bürgerinitiative Deutschlands zu bekleiden. Wer die Bilder aus Russland gesehen hat, auf denen dokumentiert ist, wie ganze Dörfer abbrennen, weil es keine Feuerwehr gibt, weiß, wie unendlich wichtig unsere Arbeit ist", sagte Neufang.

Eine besondere Ehrung wurde Finkler zuteil: Er erhielt aus den Händen von Horst Malter, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands, das Goldene Feuerwehrabzeichen: "Gerade Kameraden, die seit so vielen Jahren dabei sind, haben dafür gesorgt, dass die Feuerwehr in aktuellen Umfragen von Seiten der Bevölkerung das meiste Vertrauen ausgesprochen bekommt." cim