1. Saarland
  2. Neunkirchen
  3. Ottweiler

Einstimmiges Votum für Otfried Ratunde

Einstimmiges Votum für Otfried Ratunde

Otfried Ratunde folgt Axel Haßdenteufel nach, der zehn Jahre lang an der Spitze des Ortsrates stand. Haßdenteufel, der auch Vorsitzender der Energiegenossenschaft ist, wurde stellvertretender Ortsvorsteher.

Der 63-jährige Otfried Ratunde ist neuer Ortsvorsteher in Fürth . Der parteilose Kandidat der SPD-Fraktion wurde in der konstituierenden Sitzung des Ortsrates am Mittwoch einstimmig zum Nachfolger von Axel Haßdenteufel gewählt. Der bisherige Ortsvorsteher kandidierte nach zehn Jahren an der Spitze des Ortsrates nicht mehr an erster Stelle, wird dem Ortsrat aber weiterhin als stellvertretender Ortsvorsteher angehören. Mit fünf Stimmen bei vier ungültigen Stimmzetteln wurde Haßdenteufel in diese Funktion gewählt. Der 54-Jährige will sich künftig auf seine Aufgaben als Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Fürth konzentrieren.

Zu Beginn der Sitzung im Feuerwehrgerätehaus hatte Bürgermeister Holger Schäfer die Ortsratsmitglieder verpflichtet. Danach bedankte sich der Verwaltungschef bei den fünf ausgeschiedenen Ortsratsmitgliedern mit einer Dankurkunde und einem Präsent. Aus der SPD-Fraktion hatten Ilka Schmidt und die bisherige stellvertretende Ortsvorsteherin Karin Ulrich nach 15 Jahren im Ortsrat bei den Kommunalwahlen nicht mehr kandidiert, SPD-Mann Patrick Klein gehört aus beruflichen Gründen nicht mehr dem Ortsrat an. Für sie sind Silke Heinz, Fabienne Myriam Neumann und der parteilose neue Ortsvorsteher nachgerückt.

Aus der CDU-Fraktion sind Daniela Feld wegen Wohnortwechsel und Jörg Theis aus Altersgründen ausgeschieden. Mit 20 Jahren Zugehörigkeit zum Ortsrat war der 74-jährige Vater des Generalsekretärs der Saar-CDU dienstältestes Ortsratsmitglied in Fürth . Neu in der CDU-Fraktion sind Andrea Stichter und Karlheinz Volz. Mit Axel Haßdenteufel, Uwe Trautmann (beide SPD ), Hans-Peter Jochum und Ute Mertel (beide CDU ) sind aus dem bisherigen Ortsrat nur vier Mitglieder auch im neuen Gremium vertreten.

Auf Vorschlag der CDU-Fraktion wurde Rudolf Zeyer einstimmig als Mitglied im Seniorenbeirat der Stadt Ottweiler benannt. Über einen Bewerber der SPD-Fraktion wird nach der Sommerpause des Ortsrates entschieden. Vor allen Personalentscheidungen hatten beide Fraktionen die Gelegenheit zu Rückblick und Ausschau. Für die SPD-Fraktion erwähnte Axel Haßdenteufel wichtige Projekte wie Nahwärmeversorgung oder den Bau des Seniorenheims, die in den letzten fünf Jahren in Fürth umgesetzt wurden. Er mahnte aber ebenso Dinge an, die noch realisiert werden müssen.

CDU-Sprecher Hans-Peter Jochum ging auf die "überraschenden" Ergebnisse der Kommunalwahlen in Ottweiler ein. Der neue Ortsvorsteher versicherte, dass er die Interessen möglichst vieler Bürger des Ortes vertreten werde. Ratunde will sich für die Vereine einsetzen und den Zusammenhalt im Ort fördern. Die Sicherheit der Bürger im Ort ist ihm ein Anliegen, ebenso der Erhalt der Schule und des Kindergartens. Sein Schlusswort: "Ich wünsche mir bei meiner Arbeit Ergebnisse, die Bürger und Verwaltung gleichermaßen zufrieden stellen".