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Eine Rückschau auf das Werk der Ottweiler Malerin Inge Müller-Luxenburger

Ausstellung in der Sparkasse : Ottweiler Gesichter und Impressionen

Rückschau auf das Werk der Ottweiler Malerin Inge Müller-Luxenburger: Ihr gelang es, Gesichter von Menschen der Stadt zeichnerisch einzufangen, die vom Krieg geprägt wurden.

Eine Auswahl des kreativen Schaffens der Ottweiler Malerin Inge Müller-Luxenburger (1930 bis 2019) ist im September in der Sparkasse in Ottweiler, (Wilhelm-Straße 39) zu sehen. Einerseits werden Motive wie Blumensträuße oder Landschaften zu bestaunen sein. Andererseits werden Ottweiler Gesichter aus der Zeit von 1947 und 1948 vorgestellt. Der jungen Inge Müller-Luxenburger gelang es damals, vom Krieg geprägte Ottweiler Bürger, darunter zumeist von Kindern, aber auch von Nachbarn und von Lehrern, zu zeichnen. Das teilt die Stadt Ottweiler mit.

Die Ausstellung kam vor dem Hintergrund einer Zusammenarbeit der Sparkasse mit dem Ottweiler Stadtmarketing und der Tochter der verstorbenen Künstlerin, Beate Bauer, zustande. Die Ausstellung ist während der üblichen Öffnungszeiten der Sparkasse zu besichtigen.

In den Jahren zwischen 1944 und 1946 studierte Inge Müller-Luxenburger Kunstgeschichte und Malerei am Mädchenpensionat Burg Arntz in Bad Honnef. Von 1947 bis 1949 erhielt sie danach Privatunterricht im Zeichnen und Malen von den Kunsterziehern Friedrich Baßler und Karl-Heinz Grünewald. In den darauffolgenden Jahren besuchte die Künstlerin dann verschiedene Akademien im In- und Ausland.

An vielen Seminaren und Workshops mit anderen anerkannten Kunstschaffenden wie Adolf Kuborn, Gerd Grand-Montagne, Jörg Munz und Christiane Koeppler von der Freien Künstlergemeinde in Paris nahm sie mit großer Begeisterung teil. In Ottweiler war Inge Müller-Luxenburger alljährlich während des „Forums für Kunst und Handwerk“ im Schlosstheater mit einigen Werken dabei.