Eine gelungene Dschungelparty

Ottweiler. "Ich bin ein Urwaldentdecker, ja, ich will es wissen, dem Geheimnis auf der Spur", sangen Akteure und Publikum gestern Vormittag am Ende der gelungenen Premiere des Musicals "Dschungelparty" fröhlich vereint im ganzen Saal des Schlosstheaters

Ottweiler. "Ich bin ein Urwaldentdecker, ja, ich will es wissen, dem Geheimnis auf der Spur", sangen Akteure und Publikum gestern Vormittag am Ende der gelungenen Premiere des Musicals "Dschungelparty" fröhlich vereint im ganzen Saal des Schlosstheaters. Mittendrin Peter Knerner, sehr zufriedener Komponist und Songschreiber eines Theaterstückes, das gerade seine Uraufführung mit großem Erfolg gefeiert hatte. Denn sowohl Musik als auch Liedtexte und die Dialoge stammen aus der Feder von Peter und Claudia Knerner. In den vergangenen Monaten wurde in zahlreichen zusätzlichen Unterrichtsstunden der Gitarren-, Chor- und Theater AG an der Grundschule Neumünster unter Mithilfe von Tina Uecker, Ines Scholl und Wolfgang Bohlander in mühevoller Kleinarbeit ein großartiges Theaterstück zusammengebaut. "Ich will mit meiner Musik erreichen, dass alle mitmachen, angesteckt werden vom Rhythmus und Melodie", erklärte Knerner gestern nach dem Schlussapplaus der gut 300 Kinder aus den Ottweiler Kindergärten und Schulen. Und die sangen noch auf dem Weg zurück in ihre Einrichtungen, angesteckt vom fröhlichen Rhythmus das Lied vom Urwaldentdecker. Gleich drei Entdecker machten sich bei der Dschungelparty auf den Weg, ein Heilmittel für eine seltene, aber scheinbar sehr ansteckende und zudem unheilbare Krankheit zu finden. "Die Stoppomanie greift immer weiter um sich. Menschen erstarren und können nicht geheilt werden", verkündete zu Beginn des Stückes ein Radiosprecher dem Publikum. Und egal, ob beim Spielen, Spazieren oder Einkaufen, überall fielen die Menschen, glänzend dargestellt von den Jungen und Mädchen der Theater-AG, in eine lautlose Starre. Dank der drei Forscher, die auch gesanglich ihr Können bewiesen, und den Dschungeltieren, die sie auf ihrer Reise in prachtvollen Kostümen trafen, kamen sie schließlich auf die Lösung. Denn wie es sich für ein Musical gehört, spielte die Musik eine entscheidende Rolle und brachte schließlich auch die Forscher auf die Lösung des Problems: "Es ist der Rhythmus. Seht nur, wie die Urwaltiere tanzen, singen und lachen", fanden sie gemeinsam heraus. Spätestens, als die Lemuren eine waschechte Samba stampften, da wusste jeder im Saal, der Stadt hatte der Rhythmus gefehlt. Und so zogen die Forscher gemeinsam mit den Tieren zurück in die Stadt, wo die Erkrankten unter tosendem Beifall der Zuschauer geheilt wurden.