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Ländliches Versorgungszentrum
Die Versorgung im Ostertal ist gesichert

Die neue Arztpraxis in Fürth vervollständigt das Versorgungszentrum des Schwesternverbandes.
Die neue Arztpraxis in Fürth vervollständigt das Versorgungszentrum des Schwesternverbandes. FOTO: Frank Steines
Fürth. Das Versorgungszentrum in Fürth ist nun komplett. Der Schwesternverband hat als letzten Teil des Komplexes nun die neue Arztpraxis übergeben. red

Das neue Versorgungszentrum im Ottweiler Stadtteil Fürth ist komplett: eine Arztpraxis vervollständigt neben der Pflegeeinrichtung und dem Senioren-Service-Wohnen das Angebot in der Ostertalgemeinde. Investor war der Saarländische Schwesternverband aus Ottweiler.


In vielen Dörfern schwindet die Infrastruktur und gerade für ältere Menschen wird es immer schwerer, das Leben auf dem Land zu organisieren. Mit Unterstützung der Stadt Ottweiler und der Gemeinde Fürth hat der Schwesternverband in den letzten Jahren ein bedeutendes Infrastrukturprojekt in der Gemeinde umgesetzt, wie es in einer Pressemitteilung weiter heißt. Auf dem Gelände an der Brückenstraße finden die Menschen aus Fürth und den benachbarten Ostertalgemeinden Wohnangebote, ein Pflegeheim und eine moderne Allgemeinarztpraxis.

Erster Baustein war das 2013 eröffnete „Haus am Mühlenweg“, das es den Senioren ermöglicht, in ihrer Heimat den Lebensabend zu verbringen, ganz familiär mit 72 Einzelzimmern im zeitgemäßen Wohngruppenkonzept. Das Haus entstand auf Anregung der Fürther Ortsrates. Als zweiter Bauabschnitt wurden direkt angrenzend acht seniorengerechte Bungalows errichtet. Diese werden an Senioren vermietet.



Im November eröffnete die Arztpraxis in einem eigens errichteten Gebäude nun ihre Türen. Auf rund 180 Quadratmetern können Dr. Kathrin Schneider und ihr Vater Dr. Klaus Schneider nun in optimal ausgestatteten, barrierefreien Räumen ihre Patienten betreuen. Im Zuge des Praxisneubaus wurden auch neue Parkplätze in der Straße „Am Mühlengarten“ angelegt.

„Der Schwesternverband setzt einen Schwerpunkt bei Projekten, die gerade im ländlichen Raum liegen“, erläutert Thomas Dane, Vorstandsvorsitzender des Saarländischen Schwesternverband. „Hier versuchen wir, zukunftsfähige Strukturen angesichts der demographischen Veränderungen zu schaffen.“

Otfried Ratunde, Ortsvorsteher von Fürth, freut sich, dass in Fürth, die medizinische und pflegerische Versorgung im Ort nun wohl auch langfristig gesichert ist. „Die Einrichtungen sorgen zusammen mit dem Kindergarten, dem Neubaugebiet und den vielen Gewerbebetrieben in Fürth dafür, dass unser Dorf jetzt und in Zukunft ein attraktiver Wohnort ist.“