Der neue Seniorenbeirat Ottweiler nimmt Arbeit auf

Seniorenbelange : Neuer Seniorenbeirat nimmt Arbeit auf

Willi Wälder ist Vorsitzender des Ottweiler Gremiums, Ursula Weishaupt vertritt ihn in diesem Amt.

In einer konstituierenden Sitzung des Seniorenbeirates unter der Leitung des Ottweiler Bürgermeisters Holger Schäfer sind die ehemaligen Mitglieder verabschiedet worden. Ihnen überreichte der Bürgermeister jeweils ein Glas Rathaus-Honig, verbunden mit dem Dank für die stets ausgezeichnete Zusammenarbeit. Auffallend war, so die Stadt in ihrer Mitteilung weiter dass es zu einem regen Wechsel im Gremium kam. Für die neuen oder nochmaligen Mitglieder hieß es hingegen „Herzlich Willkommen im Seniorenbeirat!“. Der Bürgermeister verpflichtet die Mitglieder per Handschlag und Eidesformel zur gewissenhaften Ausführung und zur Verschwiegenheit im Hinblick auf die ehrenamtliche Tätigkeit. Neuer Vorsitzender des Seniorenbeirates ist Willi Wälder, der auf Gerd Amman folgt. Wälders Wahl war zuvor einstimmig erfolgt. Er wird vertreten von Ursula Weishaupt. Diese dankte Gerd Amann mit einem kleinen Präsent im Namen des Seniorenbeirates für seine langjährige Tätigkeit im Interesse der älteren Generation und der Stadtverwaltung.

Willi Wälder dankte dem Bürgermeister, der Stadtverwaltung, den Mitgliedern der Ortsräte und den ausgeschiedenen Mitgliedern: Gerd Amman als Vorsitzendem, Günter Baus, Hans-Joachim Bär, Hartmut Keipert, Ludwig Lehmann, Marianne Schank, Alois Schoppert, Rudolf Zeyer und Irmtraut Zimmer. Dem neuen Seniorenbeirat gehören vorerst 16 Personen an. Es sind dies neben Willi Wälder aus Ottweiler-Zentral: Heinz Bernhard, Inge Gergen, Gisela Lefèbvre-Schmitt, Stephan Ströher, Christl Lauermann, André Lickes und Ursula Weishaupt; aus Mainzweiler: Erhard Gräß, Agnes Schumacher-Spiegel; aus Steinbach: Melitta Daschner, Arno Neu; aus Fürth: Inge Schmidt, Inge Tschudy-Theis; aus Lautenbach: Helmut Poppe und Christel Schneider. Wälder will sich voll engagieren, heißt es weiter, allerdings nur für eine Übergangszeit. Er umriss die Stellung, die Aufgaben, die Arbeitsweise, die Organisation und die Projekte des Seniorenbeirates.

Der Beirat berät die entscheidenden Organe der Stadt und darf in begrenztem Maße selbst tätig werden. Nach der Satzung von 2006 wahrt das Gremium die Anliegen, Interessen und Belange der Seniorinnen und Senioren. Dazu werden Anträge an Verwaltung und Räte gestellt. Der Beirat hat das Recht auf Anhörung bei relevanten Themen. Er berät örtliche Organisationen, Vereine oder sonstiger Träger von Seniorenhilfe und Seniorenfördermaßnahmen.

Der Vorsitzende Willi Wälder: „Es dreht sich darum, die Unabhängigkeit im Alter zu sichern, um Seniorinnen und Senioren möglichst lange eine selbst bestimmte Lebensführung gewährleisten zu können, in allen Lebenslagen älteren Menschen erforderliche Hilfen zu ermöglichen und ältere Menschen zu motivieren, ihre vielfältigen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen durch Übernahme politischer und sozialer Verantwortung für sich und andere in das Gemeinwohl einzubringen sowie das Miteinander von Jung und Alt zu fördern.“

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