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Der Heimatkalender von Fürth ist erhältlich

Heimatkalender : Ein nostalgischer Verkaufsschlager

Der neu Fürther Heimatkalender ist erhältlich. Er steht im Zeichen von Handel, Handwerk, und Dienstleistungen.

Für viele Haushalte und Familien in Fürth ist der jährliche Bildkalender des Heimat- und Kulturvereins ein Gegenstand, der in der Wohnung nicht fehlen darf. „Wir hatten im vergangenen Jahr 200 Exemplare machen lassen und alle waren am Ende verkauft“, wies HuK-Vorsitzender Willi Wern am Donnerstag bei der Präsentation des Bildkalenders in der Fürther Sparkassengeschäftsstelle darauf hin, dass der bebilderte Wandkalenders offenbar alles andere ist als ein Ladenhüter.

Wie in der Vergangenheit widmet sich der Kalender auch diesmal einem bestimmten Thema aus dem Ortsgeschehen und das wird in jedem monatlichen Kalenderblatt in Bild und Text dargestellt. Im Kalender für 2021 geht es um „Handel, Handwerk, Dienstleistungen“ in Fürth und dieses Thema wurde am Ende so umfangreich, dass es über zwei Jahre gestreckt werden musste. Im Kalender für 2022 wird deshalb ein zweiter Teil erscheinen. „Wir wollten nicht nur die Gebäude zeigen, in denen die jeweiligen Betriebe untergebracht waren, sondern in erster Linie die Leute darstellen, die die Tätigkeiten ausüben und ausgeübt haben“, erklären Gundi Sorg und Bernd Jochum vom Vorstand des Heimat- und Kulturvereins, die den Kalender wie in den vergangenen Jahren gestaltet haben.

Geplant hatten beide ursprünglich aber etwas anderes. „Zunächst wollten wir alte Berufe aufzeigen, die es heute in Fürth nicht mehr gibt, die aber nicht in Vergessenheit geraten sollen“, erzählen die beiden Vorstandsmitglieder. Das sei jedoch in Bildern nicht darstellbar gewesen, „weil wir nicht genügend Fotos zur Verfügung hatten und deshalb haben wir die Thematik ausgeweitet“, erklären die beiden Kalendermacher. Für die Jahresübersicht 2021 konnten Sorg und Jochum auf viele Bilder aus dem Vereinsarchiv zurückgreifen, andere wurden ihnen von der Bevölkerung zur Verfügung gestellt. Die Mehrzahl der Betriebe und Einrichtungen existiert heute nicht mehr und Tätigkeiten wie den Feldschütz und Ausscheller gehören längst der Vergangenheit an. „Deshalb ist der Kalender auch ein wichtiges Dokument der Dorfgeschichte“, sagt Bernd Jochum und verweist zugleich darauf, dass einige Bilder mit Hinweisen auf die Familienbücher des HuK Fürth versehen sind, „wenn man Näheres zu Betrieben und Inhaber wissen will“.

Der Bildkalender des HuK Fürth ist ab sofort für fünf Euro in der Sparkassengeschäftsstelle, in den Bäckereien Wagner und Samson sowie bei den Vorstandsmitgliedern Willi Wern, Heinrich Schmidt, Horst Jacob und Herbert Kremp erhältlich.