| 19:08 Uhr

Cornelius-Brüder bei der Tischfußball-WM dabei

Die erfolgreichen Ottweiler Tischfußballspieler (v.l.): Wolfgang Lawall, Claus Cornelius, Josef Cornelius und Stephan Peter. Foto: Lawall
Die erfolgreichen Ottweiler Tischfußballspieler (v.l.): Wolfgang Lawall, Claus Cornelius, Josef Cornelius und Stephan Peter. Foto: Lawall FOTO: Lawall
Ottweiler. Vor Kurzem fand im französischen Saint Quentin das erste Turnier der World-Series der International Table Soccer Federation (ITSF) statt. Nach der WM ist vor der WM war die Devise der angereisten Ottweiler Tischfußballer. Sie wollten in Frankreich die erste Chance zur Qualifikation für die Weltmeisterschaften 2019 in Spanien nutzen. Bereits am ersten Tag waren Claus und Josef Cornelius im Senioren-Nationalteam im Einsatz. Die Franzosen wehrten sich an ihrem Heimtisch heftig, mussten allerdings nach verlorenem dritten Satz dem deutschen Team gratulieren. Die erste Goldmedaille für die Ottweiler. Einen Tag später standen die Einzeldisziplinen auf dem Spielplan. Da lief es für die Ottweiler Spieler nicht so gut. Am weitesten drang noch Claus Cornelius vor. Er schied im Viertelfinale aus und musste sich mit Platz fünf begnügen. red

Vor Kurzem fand im französischen Saint Quentin das erste Turnier der World-Series der International Table Soccer Federation (ITSF) statt. Nach der WM ist vor der WM war die Devise der angereisten Ottweiler Tischfußballer. Sie wollten in Frankreich die erste Chance zur Qualifikation für die Weltmeisterschaften 2019 in Spanien nutzen. Bereits am ersten Tag waren Claus und Josef Cornelius im Senioren-Nationalteam im Einsatz. Die Franzosen wehrten sich an ihrem Heimtisch heftig, mussten allerdings nach verlorenem dritten Satz dem deutschen Team gratulieren. Die erste Goldmedaille für die Ottweiler. Einen Tag später standen die Einzeldisziplinen auf dem Spielplan. Da lief es für die Ottweiler Spieler nicht so gut. Am weitesten drang noch Claus Cornelius vor. Er schied im Viertelfinale aus und musste sich mit Platz fünf begnügen.


Die Doppeldisziplinen standen am dritten Tag auf dem Turnierplan. Bei den Damen schlossen Nicole Gabriel und Elke Heinz-Thiry die Vorrunde auf Platz acht ab, landeten nach ihrer Viertelfinalniederlage auf Platz fünf. Bei den Herren schieden die Ottweiler Chuchrat Compaengjan und Ulf Gabriel in der Vorschlussrunde gegen zwei Dänen aus, landeten auf Platz 17.

Getoppt wurden die guten Resultate von den Ottweiler Senioren. Wolfgang Lawall und Stephan Peter präsentierten sich bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt stark, verloren nur einmal, einmal spielten sie remis. Im Viertelfinale bezwangen sie die saarländischen Kontrahenten Hans Jürgen Wiesen und Frank Murer in einem Viersatz-Krimi. Gegner im Halbfinale waren die Titelträger des Vortages, Sylvain Dy mit Thierry Pertué. Die Franzosen setzten sich in vier engen Sätzen durch.



Claus und Josef Cornelius drangen mit einem klaren Drei-Satz-Erfolg ins Viertelfinale vor, ließen dem französischen Spitzendoppel Sicot/Beniszri keine Chance. Im Halbfinale hatten die Ex-Weltmeister und Nationalmannschaftskollegen Uli Stöpel und Hans-Friedrich Kircher keine Chance. Im Finale führten die schnell mit 2:0. Aber die Residenzstädter kämpften sich in Satz drei zurück. Satz vier war mit 2:4 schon fast verloren. Aber Josef Cornelius drehte den Satz zu einem 5:4. Im Entscheidungssatz ging es in die Verlängerung, in dem sich die Cornelius-Brüder mit 8:6 durchsetzten und sich den Startplatz für die WM 2019 sicherten. Fast gleichzeitig konnten sich Wolfgang Lawall und "Fissel" Peter im Spiel um Platz drei in vier Sätzen die Bronzemedaille sichern.