Auf den Spuren der Grafen

Der Arbeitskreis stellt am Sonntag, 18. Oktober, seine jüngsten Arbeitsergebnisse bei einer Bannsteinwanderung vor. Seit acht Jahren kümmert er sich um die Erfassung und den Erhalt von Grenzsteinen.

. Zu seiner mittlerweile sechsten Bannsteinwanderung mit anschließender Präsentation lädt der Arbeitskreis Bannsteine Mainzweiler für Sonntag, 18. Oktober, ein. Seit mehr als acht Jahren beschäftigt sich der Mainzweiler Arbeitskreis Bannsteine mit der Erfassung und dem Erhalt von Grenzsteinen, die seit der Regentschaft der Grafen von Nassau Saarbrücken zur Abgrenzung der Gemeindegebiete dienen, so heißt es in einer Pressemitteilung des Arbeitskreises.

Ältester Grenzstein von 1710

Bei den sogenannten Bannsteinen handelt es sich um größere Sandsteine mit Einschlägen, die Angaben zum Alter der Grenzfestlegung, dem Grenzverlauf und den Nachbargemeinden enthalten. In Mainzweiler markieren die ältesten noch erhaltenen Steine mit der Jahreszahl 1710 die Grenze zu Ottweiler. In den letzten Jahren haben die Arbeitskreismitglieder zahlreiche alte Steine restauriert und neue Steine an markanten Grenzpunkten aufgestellt. In diesem Jahr wurden noch drei Steine neu angefertigt und gesetzt.

Präsentation im Sängerheim

Am 18. Oktober will der Arbeitskreis wieder die jüngsten Ergebnisse seiner Arbeit in einer Bannsteinwanderung vorstellen, die in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Ottweiler durchgeführt wird. Abmarsch ist um 13 Uhr am Mainzweiler Feuerwehrgerätehaus, wo Parkmöglichkeiten vorhanden sind. Die Wanderung, zu der festes Schuhwerk erforderlich ist, dauert zwischen zwei und drei Stunden und führt über eine Strecke von sechs Kilometern. Anschließend sind die Wanderteilnehmer und Interessenten zu einer Präsentation ins Sängerheim eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.