An G 8 scheiden sich die Geister

Mit 450 Schülern ist das Gymnasium Ottweiler recht klein – was viele Eltern und Schüler eben wegen der Überschaubarkeit schätzen. Das Programm am Samstag spiegelte die Angebotsbreite der Schule wider.

Für die weiterführenden Schulen sind die Tage der offenen Tür gute Möglichkeiten, sich Gästen und künftigen Schülern vorzustellen. So ließen am Samstag Lehrer, Schüler und Eltern des Ottweiler Gymnasiums ihren freien Tag sausen und luden zum Tag der Grundschüler ein. Seit 2000 gibt es im Saarland G 8. Zurzeit wird darüber wieder heftig diskutiert. Auch beim Tag der Grundschüler in Ottweiler war "G 8 oder G 9" ein Thema bei den Eltern . Das Ottweiler Gymnasium ist mit seinen 450 Schülern das kleinste der vier Gymnasium im Landkreis. "Das hat aber auch enorme Vorteile", sagten Schulleiterin Rebecca Spurk und Schulelternsprecher Peter Lauer. Denn die Übersichtlichkeit der Schule fördere das "familiäre Ambiente", von dem wiederum die Lernfreude und der Lernerfolg profitierten. Das bestätigt die Familie Paul aus Hüttigweiler, deren Tochter Felicitas die fünfte Klasse des Gymnasiums besucht und sich "sehr wohl" fühlt.

Das Programm am Samstag spiegelte die Angebotsbreite der Schule wieder. So wurden die Sprachen vorgestellt, Englisch, Italienisch, Französisch, Latein, der Schulsanitätsdienst fand interessierte Besucher, die Bibliothek und sämtliche naturwissenschaftliche Fächer wie Mathematik, Physik, Chemie oder Biologie warben für sich. Natürlich spielt auch die Kunst eine Rolle, Musik und Bildende Kunst stellten sich vor. Arbeitsgemeinschaften, ob Schach oder Robotik, runden das Bildungsangebot ab.

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