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Ottweiler Arbeitskreise treffen sich zum Workshop

Ottweiler. Am Dienstagabend rauchten die Köpfe der Teilnehmer am Workshop des Ottweiler Bündnis für Familien ganz beachtlich. Gut vier Stunden lang hatten etwa 25 Gäste im Ottweiler Schlosstheater im großen Plenum über bereits Erreichtes, aber auch über neue Ziele diskutiert

Ottweiler. Am Dienstagabend rauchten die Köpfe der Teilnehmer am Workshop des Ottweiler Bündnis für Familien ganz beachtlich. Gut vier Stunden lang hatten etwa 25 Gäste im Ottweiler Schlosstheater im großen Plenum über bereits Erreichtes, aber auch über neue Ziele diskutiert. Und eines stand am Ende des überaus interessanten Workshops nicht nur für Heike Völzing fest: "Wir machen weiter." Auf Wunsch der Arbeitskreissprecher hatte sie diesen Workshop organisiert. "Das Servicebüro für Lokale Bündnisse war hier ein sehr guter Ansprechpartner und hat diesen Tag mit organisiert", so Völzing. Die beiden Moderatorinnen aus Bonn, Vera Lohmann und Maria Schwille, führten durch den Nachmittag, arbeiteten mit den Teilnehmern die zahlreichen Aspekte, die für die Lokalen Bündnisse entscheidend sein können, aus und veranschaulichten die Ergebnisse auf großen Plakaten. Fast genau vor einem Jahr trafen sich alle am Thema Interessierten zum Auftakt und überlegten gemeinsam, wie das Bündnis für Familien in Ottweiler fortan arbeiten sollte. "Leider haben wir viele nur bei der ersten Veranstaltung gesehen, etwa 20 Prozent haben uns aber jetzt seit einem Jahr die Treue gehalten", so Völzing. Sie ist bei der Stadtverwaltung beschäftigt und koordiniert alle Aktionen, die aus den fünf Arbeitskreisen des Bündnisses an sie herangetragen werden. Dass von den fünf Arbeitskreisen nur vier am Workshop teilnahmen, schmälerte nicht das Engagement, das die Sprecher der übrigen Gruppen an den Tag legten. So legte der Arbeitskreis drei "Vernetzung, Bündelung und Transparenz" ein Arbeitspapier vor, das auf den aktuell erschienenen Sozialatlas der Stadt Ottweiler hinwies. Neben der Arbeit in den einzelnen Gruppen will man im Ottweiler Bündnis auch übergreifend aktiv werden. So schlossen sich die beiden Arbeitskreise (eins und zwei), die mit Bildung und Betreuung sowie Gesundheit und Pflege zu tun haben, zusammen, um nach den Sommerferien eine effektive "Läusebekämpfung" in allen Einrichtungen anzugehen. Dabei sollen Kinder, Erzieher und Lehrer, aber auch Eltern umfassend informiert werden. Eine große Aufgabe hat sich der Arbeitskreis fünf gestellt: Hier will man ein Mehrgenerationenhaus auf den Weg bringen, viele Sitzungen und Gespräche werden notwendig sein. Ganz klar appellierten die beiden Moderatorinnen an das Plenum, auch mal Arbeiten abzugeben, Sprecherfunktionen auszutauschen. Doch wollten sie sich nur als Moderatoren verstanden wissen, "denn alles, was in Ottweiler entschieden wird, entscheiden die Akteure des Bündnisses. Und die müssen damit arbeiten können." Das will Heike Völzing nun ein weiteres Jahr versuchen. "Mal sehen, was geht und was nicht. Auf jeden Fall wird es wieder nach etwa einem Jahr ein Zusammentreffen geben, das aufzeigt, was wir erreicht haben", erklärte sie. cim "Wir machen weiter." Koordinatorin Heike Völzling, Stadtverwaltung Ottweiler