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Fußball
Niederlagen zum Auftakt für Steinbach und Elversberg II

Steinbach/Elversberg. Auch im ersten Spiel des neuen Jahres konnte die FSG Ottweiler/Steinbach ihre Auswärtsflaute in der Fußball-Saarlandliga nicht beenden. Das 1:2 (1:1) am Sonntag beim TuS Herrensohr war schon die siebte Niederlage im neunten Auswärtsspiel. „Aber da war ganz klar mehr drin“, bedauerte der Trainer nach dem knappen Ergebnis beim neuen Tabellenzweiten. Seine Mannschaft war durch einen sehenswerten Freistoß von Lukas Hainer in Führung gegangen (35.), „aber dann haben wir leider noch vor der Halbzeit den Ausgleich kassiert“, ärgerte sich Schock über das 1:1 durch Matthias Schneider (43.). Nach einer Unachtsamkeit in der Steinbacher Abwehr erzielte Manuel Schuck in der 78. Minute den Siegtreffer für die Gastgeber. An diesem Mittwoch muss die FSG um 19 Uhr zum Nachholspiel beim SV Bübingen antreten und dort sieht Stephan Schock seine Mannschaft schon ein wenig unter Zugzwang. Gleiches gilt aber auch für die Gastgeber, die nach der 1:4 Niederlage am Sonntag beim FC Homburg II Wiedergutmachung anstreben. Bübingen und Steinbach sind auf den Plätzen 11 und 13 nur zwei Punkte voneinander getrennt. Von Heinz Bier

Auch die SV Elversberg II ist mit einer knappen Auswärtsniederlage ins Meisterschaftsjahr gestartet und daran wollte der Trainer auch nichts beschönigen. „Es war ein verdienter Sieg für Friedrichsthal“, räumte Marco Emich nach dem 2:3 (1:1) im Nachbarschaftsderby ein. Emich weiter: „Friedrichsthal hatte über die gesamte Spielzeit hinweg die größere Anzahl an Chancen und hat die entscheidenden auch genutzt.“ Nach der Friedrichsthaler Führung durch Maximilian Kassel (16.) erzielte Lucas Bidot per Foulelfmeter zwar noch vor der Halbzeit den Ausgleich (40.), doch im zweiten Durchgang waren die Gastgeber spielbestimmend und sorgten erneut durch Kassel (63.) und Sascha Fess (88.) für die Entscheidung. Der Anschlusstreffer von Kai Merk (93.) war nur noch Ergebniskorrektur. Am Mittwoch um 19 Uhr empfängt die SVE II zum Nachholspiel den SC Halberg Brebach, „und dann wollen wir natürlich unsere sehr gute Heimbilanz weiter ausbauen“, kündigt der Trainer an. Allerdings warnt Emich war zu viel Selbstverständnis gegen den Zehnten. „Brebach ist von den Namen her eine sehr gute Mannschaft“, weiß er, „sie steht sehr kompakt und deshalb wird das für uns ein gutes Stück Arbeit.“