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Fußball
Niederlage für Ottweiler  – klarer Sieg für die SVE II

Steinbach/Elversberg. Nach der 1:3-Heimniederlage am Samstag gegen den SC Friedrichsthal war der Fußball-Trainer der FSG Ottweiler/Steinbach sichtlich enttäuscht. „Ich hätte gern mal wieder ein Pünktchen geholt“, gab Stephan Schock zu verstehen, „aber die waren einfach einen Tick zu stark“. Knackpunkt des Saarlandliga-Spiels vor 100 Zuschauern auf dem Steinbacher Hartplatz war für ihn der Ausgleichstreffer der Gäste zum 1:1 (16.) im direkten Gegenzug nach der Steinbacher Führung durch Eugen Felberg. „Das hätte nicht passieren dürfen“, räumte der FSG-Trainer ein. Von Heinz Bier

Nach der 1:3-Heimniederlage am Samstag gegen den SC Friedrichsthal war der Fußball-Trainer der FSG Ottweiler/Steinbach sichtlich enttäuscht. „Ich hätte gern mal wieder ein Pünktchen geholt“, gab Stephan Schock zu verstehen, „aber die waren einfach einen Tick zu stark“. Knackpunkt des Saarlandliga-Spiels vor 100 Zuschauern auf dem Steinbacher Hartplatz war für ihn der Ausgleichstreffer der Gäste zum 1:1 (16.) im direkten Gegenzug nach der Steinbacher Führung durch Eugen Felberg. „Das hätte nicht passieren dürfen“, räumte der FSG-Trainer ein.


Felix Florsch brachte die Gäste in der 54. Minute in Führung, und auch als SC-Angreifer Christopher Dahl in der 78. Minute nach einem Foul die rote Karte sah, hatte Friedrichsthal sogar in Unterzahl die besseren Gelegenheiten. Als Steinbach in der Schlussphase alles auf eine Karte setzte, fiel das 1:3 durch Daniel Reinhardt (90.) fast zwangsläufig. Ein Punkt oder gar ein Dreier hätte dem Tabellen-15. gut zu Gesicht gestanden, auch im Hinblick auf das Programm in den nächsten drei Wochen. Bis Ende März müssen die Steinbacher noch fünf Spiele bestreiten und vier davon auswärts. Schon am heutigen Dienstag steht um 19 Uhr das Nachholspiel beim VfL Primstal auf dem Programm.

Die SV Elversberg II hat am Sonntag beim 5:1 (4:0) im St. Ingberter Mühlwaldstadion gegen den FC Homburg II schnell für klare Verhältnisse gesorgt. Nach zwei Toren von Kai Merk innerhalb von 60 Sekunden (9.) und einem Treffer von Moritz Göttel eine Minute später führten die Gastgeber schon nach zehn Minuten 3:0 und als Merk mit seinem dritten Tor auf 4:0 (21.) erhöhte, war das Spiel entschieden. Beide Mannschaften hatten danach noch weitere Möglichkeiten, aber außer zwei gelben Karten für die Elversberger Alonzo Clarke und Christian Frank passierte in den ersten 45 Minuten nicht mehr viel. Trotz der klaren Führung wollte Marco Emich in der Halbzeit nicht von einer Dominanz seiner Mannschaft sprechen. „Homburg ist sicher keine vier Tore schlechter als wir“, meinte der Elvrsberger Trainer, „aber entscheidend bisher war unsere Effektivität“.



Die erste gute Gelegenheit nach Wiederbeginn hatten die Gäste, aber SVE-Torhüter Joshua Blankenburg war beim Schrägschuss von Joshua Penth auf dem Posten. Als Merk in der 53. Minute knapp vor der Strafgrenze gefoult wurde, konnte FCH-Torwart Höh den strammen Freistoß von Moritz Koch nur mit Mühe zur Ecke lenken, beim fünften Elversberger Treffer durch Moritz Göttel in der 79. Minute mit einem Heber aus 20 Metern machte der Homburger Schlussmann nicht die beste Figur. Der Homburger Ehrentreffer durch Tim Schneider (87.) war nur noch Ergebniskosmetik.