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Zwölf Strafanzeigen wegen Verstoß gegen Allgemeinverfügung

Allgemeinverfügung : Zwölf Strafanzeigen und 49 Einsätze

Das schöne Wetter am Samstag hat die Menschen vor die Tür gelockt. Und nicht immer nur im Zweierpack.

110 Einsätze landesweit, davon 80 echte Verstöße gegen die Allgemeinverfügung, das meldet der Polizeiführer vom Dienst aus der Lagezentrale in Saarbrücken auf SZ-Anfrage. Eine Vielzahl, die eine Aufgliederung auf die einzelnen Polizeibezirke laut Aussage des Polizeiführers nicht mehr möglich mache. Deshalb gibt es lediglich Zahlen für den kompletten Osten, also für Neunkirchen, Homburg und St. Wendel. In diesem Großgebiet wurden die Beamten zu insgesamt 49 Einsätze in Zusammenhang mit dem Verstoß gegen die Allgemeinverfügung gerufen. Dabei handelte es sich über Menschen im Freien, vor allem im privaten Bereich oder auf Spielplätzen. 16 Einsätze fanden gemeinsam mit anderen Ordnungsbehörden statt. Fünf waren Einsätze zusammen mit Grenzzuwiderhandlungen. Strafanzeige gab es lediglich in zwölf Fällen, alle anderen konnten gütlich und einvernehmlich geregelt werden.

Am vergangenen Wochenende, dem ersten Wochenende im kalendarischen Frühling war das Wetter nicht ganz so gut, die Temperatur noch etwas kühler. Das war auch bei den Polizeieinsätzen zu merken, da hatte die Polizei lediglich drei Mal einschreiten müssen. Und auch landesweit lag man weit unter den Einsätzen dieses Wochenendes. Da war es nämlich lediglich 22 Polizeieinsätze.