Zwei flauschige Malaienkauzküken

. In der ökopädagogische Falknerei im Neunkircher Zoo kann seit kurzer Zeit auch wieder seltener, gefiederter Nachwuchs verzeichnet werden. Das hat der Zoo am Mittwoch mitgeteilt.Zwei Malaienkäuze schlüpften am 10. und 12. April nach 30 Tagen aus den im Abstand von zwei Tagen gelegten Eiern.

Diese Eulenart stammt ursprünglich aus Südostasien und bewohnt dort sehr versteckt die tropischen Regenwälder. Mit einer Länge von über 40 Zentimetern im Erwachsenenalter gehört sie zu den größeren Eulenarten. Auf dem Speiseplan stehen in der Natur überwiegend kleine Säugetiere wie Mäuse und Ratten, aber auch kleine Vögel und Reptilien, gelegentlich Fisch. In Zoos wird diese Eulenart nur eher selten gehalten. Umso bemerkenswerter ist die wiederum geglückte Nachzucht, nachdem in den letzten Jahren unter anderem mit den mittlerweile erwachsenen Malaienkäuzen Bobo, Urmel und Choupette einige Jungvögel schlüpften.

Die diesjährigen Nestlinge werden von Ersatzvater und Leiter der Falknerei Theo Omlor von Hand aufgezogen und sind auch, wenn es das Wetter erlaubt, schon zeitweise zwischen den täglich um 11 und 15.30 Uhr stattfindenden Flugvorführungen in einem künstlichen Horst zu sehen. Noch ist das Geschlecht der zwei Federknäuel nicht geklärt, und deswegen sind sie noch namenlos. Erwachsene Malaienkäuze, wie die schon, älteren Geschwister des Duos, besitzen eine rötlichbraune, kastanien- und cremefarbene Färbung.

"Bisher entwickeln sich die beiden Federknäuel sehr gut und haben ihr Schlupfgewicht von 32 Gramm schon sehr erhöht", freut sich Ziehvater Theo Omlor.

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