Ziel ist ein selbstbestimmtes Leben bis zum Schluss

Ziel ist ein selbstbestimmtes Leben bis zum Schluss

Als Beitrag zur aktuellen Debatte zur assistierten Sterbehilfe in Deutschland wird in der Reihe „Rollenwechsel – Kirche im Kino“ im Cinetower Neunkirchen der Film „Am Ende ein Fest“ gezeigt.

Das Team des ambulanten Hospiz St. Josef.

. Der Kinofilm wird in Kooperation mit dem Ambulanten Hospiz St. Josef Neunkirchen und der Spezialisierten ambulanten Palliativersorgung (SAPV) präsentiert. Ein selbst bestimmtes Leben bis zum Schluss ist ein wichtiger Bestandteil der Dienste dieser beiden Einrichtungen, darauf weist Philipp Spang vom Bistum Trier hin, der die Kino-Reihe organisiert.

Beide Teams betreuen im Kreis Neunkirchen Schwerstkranke und Sterbende sowie deren Angehörige zu Hause und im Pflegeheim. "Der Wille des Patienten steht bei unserer Arbeit im Vordergrund: Möchte der Mensch in seinem gewohnten Umfeld betreut werden oder in einer stationären Einrichtung?", erklärt Martin Giebel, Teamleiter Pflege des SAPV. Dass der Umgang mit dem Sterben vielen Menschen am Herzen liegt, zeigt sich auch daran, dass sich im ambulanten Hospiz St. Josef Neunkirchen über 50 Hospizhelfer ehrenamtlich engagieren. Ihre Aufgabe liegt in der Sterbebegleitung, der Entlastung der Angehörigen und Unterstützung der hauptamtlichen Hospizfachkräfte. "Unser Ziel ist die Linderung von Schmerzen, Übelkeit, Atemnot und Ängsten, so dass die Menschen größtmögliche Lebensqualität haben bis zum Schluss", sagt Petra Hohnsbein vom ambulanten Hospiz St. Josef Neunkirchen . Die Inanspruchnahme beider Dienste ist für die Betroffenen kostenlos.

Der Kinofilm mit Diskussion läuft im Cinetower Neunkirchen am Montag, 2. November, 20 Uhr, und am Mittwoch, 4. November, 17.30 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro.

Infos: Pastoralreferent Philipp Spang, Telefon (0 68 21) 40 18 84 14 oder per E-Mail

philipp.spang@bistum-trier.de.