Zeitzeugengespräch: Wie sich Neunkirchen neu erfunden hat

Zeitzeugengespräch: Wie sich Neunkirchen neu erfunden hat

Im Sommer 1982 erloschen die Neunkircher Hochöfen. Das Ende des Eisenwerks bedeutete für die Hüttenstadt Neunkirchen eine Existenzkrise. Der Weg in eine mögliche Zukunft war heftig umstritten. In den 80er und 90er Jahren jedoch gelang es Bürgerschaft, Rat und Verwaltung mit einer großen Kraftanstrengung den schwierigen Prozess der Erneuerung der Stadt in Gang zu setzen. Peter Neuber war als Oberbürgermeister zweifellos die wichtigste Persönlichkeit dieser Epoche, das markanteste Symbol des Wandels ist bis heute das Saarpark-Center .

Zwei Zeitzeugen können über diese Epoche der Stadtgeschichte in besonderer Weise Auskunft geben, und zwar Friedrich Decker, der als Bauamtsleiter, Bürgermeister und schließlich als Oberbürgermeister in dieser Epoche Verantwortung trug, und Gerd Meiser, der als engagierter und kritischer Chef der Lokalredaktion der Saarbrücker Zeitung der wichtigste Beobachter des Geschehens war. Am Donnerstag, 24. November, ab 19 Uhr findet in den Räumen des geplanten "Hüttenstadtmuseums" im Kult (früheres Bürgerhaus) ein Zeitzeugengespräch statt.

Veranstaltet wird die von Peter Bierbrauer moderierte Gesprächsrunde vom "Förderkreis für die Städtische Galerie und das Museum Neunkirchens". Alle stadtgeschichtlich Interessierten sind eingeladen und können sich am Gespräch mit Fragen und eigenen Beobachtungen beteiligen. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

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