Workshops und Open Air Konzert bei „Light up! Neunkirchen“

Stadt meldet : Workshops und Open Air Konzert bei „Light up! Neunkirchen“

Für manche ist es gesprühte Kunst, für andere Sachbeschädigung: Graffitis polarisieren von jeher. Wer sich selbst mal als Graffitikünstler ausprobieren möchte – völlig legal und unter Anleitung von Profis – hat dazu am 24. August Gelegenheit.

Im Rahmen des soziokulturellen Mini-Festivals des Kreativzentrums Kutscherhaus sind Jugendliche aus dem Quartier zu einem Workshop mit dem Künstlerkollektiv „Die Saarlandstreicher“, bestehend aus Saskia Kassel, Nicolas Bier, Gustav Arnold und Juri Amrath, eingeladen. Start ist um 11 Uhr in der Stummschen Reithalle, wie die Stadtpressestelle weiter mitteilt. Wie Organisatorin Edda Petri ankündigte, fertigen die maximal 20 Teilnehmer zunächst Bleistiftskizzen an. Umgesetzt werden die Motive anschließend auf 2,80 mal 2 Meter großen Spanplatten, die an einem Bauzaun im Außenbereich stehen. Danach bleiben die Graffiti-Kunstwerke noch eine Woche vor Ort ausgestellt. Weiter geht es an dem Samstag um 15 Uhr mit einem Beatz, Bass + Raps-Workshop, angeboten von Künstler RJC und Neverturndown Records. „Da kann jeder vorbeikommen, der Lust hat – und gern eigene Rap-Texte mitbringen“, die dann im Studio mit Klängen unterlegt werden. Zum Abschluss des von Bund und Land mit 75 und 15 Prozent geförderten Aktionstages gibt es ab 19 Uhr ein Open Air Konzert des neu gegründeten „Kutscherhaus-Musiktreffs“. Vor der Kulisse des AHA-Geländes gestalten Amby Schillo, Hombre X Dinero und DJ RJC den Abend als „Tribute to Mac Miller“, so der Titel ihres Programms, sowie mit Rap und Hip-Hop. Edda Petri zufolge ist es das erste Freiluftkonzert seit 20 Jahren an dieser Stelle. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Bereits am Vortag wird um 11 Uhr das von Hendrik Beikirch an der Ecke Bahnhofstraße/Wellesweilerstraße gestaltete Porträt des Neunkircher Hüttenarbeiters Bodo Lutze durch Oberbürgermeister Jürgen Fried eingeweiht. Unterstützt wird „Light up! Neunkirchen“ durch die KEW.

Mehr von Saarbrücker Zeitung