Winterdienst läuft warm

Neunkirchen. Minus zehn Grad Nachttemperatur und andauernde Schneefälle - das waren die Wetterverhältnisse vor genau einem Jahr im Saarland. Nicht nur der Zentrale Betriebshof (ZBN) der Kreisstadt Neunkirchen hatte damals schon knochenharte Einsatzzeiten hinter sich. In diesem Jahr sieht alles ein wenig anders aus

Neunkirchen. Minus zehn Grad Nachttemperatur und andauernde Schneefälle - das waren die Wetterverhältnisse vor genau einem Jahr im Saarland. Nicht nur der Zentrale Betriebshof (ZBN) der Kreisstadt Neunkirchen hatte damals schon knochenharte Einsatzzeiten hinter sich.In diesem Jahr sieht alles ein wenig anders aus. Der Winterdienst steht in den Startlöchern, aber der Winter lässt auf sich warten. Die Streugutlager für Salz und Splitt sind gefüllt, die Winterdienstfahrzeuge sind aufgerüstet und stehen für den ersten Einsatz bereit. Natürlich ist auch für die Handstreuer, die für die städtischen Gehsteige, für die Fußgängerüberwege und Bushaltestellen, an denen die Stadt Anlieger ist, zuständig sind, alles vorbereitet. Sie leisten, wie auch die privaten Anlieger, einen wesentlichen Anteil dafür, dass Fußgänger die Gehwege ungehindert nutzen können.

Damit die Arbeit der Betriebshof-Mitarbeiter nicht erschwert wird, bittet deren Chef Karl-Josef Scheer die Bürger: "Häufen Sie den geräumten Schnee am Rand der Gehsteige auf oder noch besser auf den Grundstücken und werfen Sie ihn nicht auf die Fahrbahn." Auch sollten die Bürger soweit wie möglich die Fahrbahnen freihalten. Anwohner sollten möglichst ihre Fahrzeuge in den Einfahrten oder in der Garage parken. Somit wird den Streufahrzeugen, die durch ihre Breite häufig Probleme mit dem ruhenden Verkehr haben, ein ungehindertes Durchkommen ermöglicht, ergänzt Scheer.

Inzwischen sind auch die Streugutkisten repariert und gefüllt und werden in den nächsten Tagen an den bekannten Standorten im gesamten Stadtgebiet aufgestellt. Hier können sich die Autofahrer gerade an den Steigungsstrecken, die gegebenenfalls erst zu einem späteren Zeitpunkt geräumt und gestreut werden, zur Selbsthilfe bedienen und für freie Fahrt sorgen, informiert der Betriebshofchef.

Die Streugutkisten werden regelmäßig durch die Mitarbeiter des ZBN kontrolliert und bei Bedarf mit einem Gemisch aus Salz und Splitt nachgefüllt. Der Inhalt der Streugutkisten ist jedoch nicht dazu gedacht, den heimischen Bestand an Streugut aufzufüllen. Dafür kann geeignetes Streumaterial im örtlichen Handel (Baumärkte und Supermärkte) erworben werden.

Scheer: "Die Erfahrungen des vergangenen Winters zeigen, dass es sinnvoll ist, den Bedarf frühzeitig zu decken. Jetzt ist dafür ein guter Zeitpunkt." Auch für die Montage von Winterreifen sei spätestens jetzt die Zeit gekommen.

Foto: SZ-Archiv

"Für Streusalz kaufen ist jetzt ein guter Zeitpunkt."

Karl-Josef Scheer