1. Saarland
  2. Neunkirchen
  3. Neunkirchen

Wenn Rumpelwolf Dornenstilzchen trifft

Wenn Rumpelwolf Dornenstilzchen trifft

Eppelborn. Vorhang auf für "Rumpelwolf und Dornenstilzchen" hieß es am Wochenende im Big Eppel. Fast 400 Interessierte waren der Einladung gefolgt und erlebten eine Aufführung von jungen Theaterspielern, jungen Musikern und jungen Chorsängern, die zum ersten Mal gemeinsam das Musicalprojekt "Rumpelwolf und Dornenstilzchen" auf die Beine stellten

Eppelborn. Vorhang auf für "Rumpelwolf und Dornenstilzchen" hieß es am Wochenende im Big Eppel. Fast 400 Interessierte waren der Einladung gefolgt und erlebten eine Aufführung von jungen Theaterspielern, jungen Musikern und jungen Chorsängern, die zum ersten Mal gemeinsam das Musicalprojekt "Rumpelwolf und Dornenstilzchen" auf die Beine stellten.Über 120 Akteure waren in die Aufführung involviert; hinzu kamen die Kinder im Saal, die in szenische Handlungen einbezogen wurden und ganz aufmerksam das Bühnengeschehen verfolgten. Die musikalische Gesamtleitung hatte Claudia Wälder-Jene (Dirigentin des Jugendorchesters vom Instrumentalverein Eppelborn); verantwortlich für die Schauspielleistung der Nachwuchstalente waren Gerd und Anni König vom Theaterverein Saargold Humes. Reiner und Annegret Vogel von der Musikschule Vogel studierten mit dem Juniorchor Limbach/Dorf/Gresaubach die Liedtexte ein. Für alle Beteiligten bedeutete das Musicalprojekt "Rumpelwolf und Dornenstilzchen" jede Menge Arbeit. "Wir hatten aber auch einen Riesenspaß", fassten sie nach der Premiere die ganze Probenarbeit zusammen. Das Projekt wurde vor zirka einem Jahr vom Instrumentalverein, der in diesem Jahr sein 110-jähriges Bestehen feiert, initiiert. Seit Oktober des vergangenen Jahres übten die Akteure in den jeweiligen Vereinen und in der Musikschule ihren Part; Anfang des Jahres fanden die ersten gemeinsamen Proben im Gasthaus Ziegler für alle Beteiligten statt. Vor traumhafter Kulisse präsentierten jetzt die Mitwirkenden eine mitreißende Märchenstunde, bei der so einiges aus dem Lot gekommen war. Denn im Märchenland ging es drunter und drüber: Rotkäppchens Großmutter fraß den Wolf; Dornröschen verwandelte sich eine zickige, ungezogene Göre und die sieben Geißlein streckten dem armen Wolf frech die Zunge raus. Das Ganze passierte nur deshalb, weil die Zauberlehrlinge - während der Hexenmeister außer Haus war - eigenmächtig verbotene Zaubersprüche ausprobierten und eine geheimnisvolle Eichentruhe, die eigentliche gar nicht geöffnet werden durfte, öffneten. Im Innern der Truhe ruhten fünf Töne - komponiert zu einer Melodie, die die Harmonie im Märchenland im Gleichgewicht hielt. Nur mithilfe der Kinder im Publikum gelang es den Zauberlehrlingen, die immer wieder Rat bei dem Weisheitszahn suchten, die Noten wieder einzufangen und die Ordnung im Märchenland wieder herzustellen. Immer wieder sorgte der Zauberspruch "Bebrakadebra, grünkariertes Zebra, Fliegendreck und Krötenbein, was einst vertauscht, soll richtig sein" für Ordnung im Märchenland.

Wer die Aufführung verpasst hat, hat am Sonntag, 18. März, 17 Uhr, nochmal Gelegenheit, sie im Gasthaus Ziegler in der Humes zu sehen. bd

"Wir hatten aber auch einen Riesenspaß."

Die Beteiligten des Musicalprojekts