Welschbach unter der Lupe

Welschbach. Vielseitig waren die Themen, mit denen sich der Ortsrat in seiner jüngsten Sitzung, die in der Karlsbergklause stattfand, auseinander setzte. Grund für die Themenauswahl war eine Ortsbegehung, die vor der Sitzung stattfand. Um die Arbeit des Bauhofs ging es dabei

Welschbach. Vielseitig waren die Themen, mit denen sich der Ortsrat in seiner jüngsten Sitzung, die in der Karlsbergklause stattfand, auseinander setzte. Grund für die Themenauswahl war eine Ortsbegehung, die vor der Sitzung stattfand. Um die Arbeit des Bauhofs ging es dabei. Fazit in der anschließenden Aussprache: Beim Denkmal sollten die Lichter in den Boden eingelassen werden, damit die Bewohner der umliegenden Gebäude nicht geblendet werden. Mehrere Schlaglöcher an diversen Standorten sollten beseitigt werden. Es wurde angesprochen, dass sich die Ortsratsmitglieder über die weitere Nutzung des evangelischen Friedhofes, sofern die Gräber abgeräumt sind, Gedanken machen sollten. Eine Pflege einer gemeindlichen Fläche im Bereich des Scheibenweges sei dringend geboten, da die Fläche dort zusehends verwildere. Bei einem Waldweg Im Roth müsste der Handlauf saniert beziehungsweise entfernt werden. An der Waldhütte müssten die Sträucher zurückgeschnitten werden.Das Dauerproblem am Senkschacht der Brücke in der Querstraße bestehe immer noch. Hier waren sich alle einig, dass eine Entwässerungsmaßnahme im Bereich der Schule die Lösung wäre. "Diese Maßnahme kostet allerdings viel Geld", gab Ortsvorsteher Christian Petry zu bedenken.

Gießkannen auf dem Friedhof seien Mangelware und die Friedhofsbänke befänden sich in schlechtem Zustand. "Von den vier Bänken werden drei saniert. Der Bauhof hat die maroden Bänke bereits begutachtet", berichtet Petry. Der stellvertretende Ortsvorsteher, Gerhard Schmitt, unterstrich die Notwendigkeit eines solchen Rundganges in der Gemeinde. Der CDU-Fraktionsvorsitzende, Peter Huwer, regte allerdings an, dass es sinnvoller sei, eine solche Besichtigung im Frühjahr durchzuführen, damit die Schwachstellen noch im gleichen Jahr beseitigt werden könnten.

Festgelegt hatte sich das Gremium auch im kommenden Jahr das Dorffest mit 750 Euro zu bezuschussen. Das Orga-Team, bestehend aus Armin Müller, Reiner Werkle und Christian Petry, wird das Fest organisieren. Petry sagte, dass es immer schwieriger werde, ein attraktives Programm auf die Beine zu stellen. "Das große Problem wird die Finanzierung sein", so der Ortsvorsteher.

Seniorennachmittag am 11. 11.

Der Seniorennachmittag findet am Sonntag, 11. November, statt. Das Programm steht unter dem Motto "Gemütlichkeit, Geselligkeit und buntes Treiben". Der Seniorennachmittag beginnt um 15 Uhr und endet gegen 18 Uhr. Der Termin war wohl ursprünglich zu einem anderen Datum geplant und wurde vom Ortsvorsteher umgelegt. Dies wurde von Huwer kritisiert. Er bat darum, dass zukünftig die Mitglieder des Ortsrates frühzeitig über eine derartige Änderung informiert werden.

Die CDU-Fraktion beantragte die Aufstellung eines Buswartehäuschens im Bereich des Anwesen Sumik. Katja Bidasio (CDU) begründete den Antrag: "Die Grundschüler haben keine Möglichkeit sich unterzustellen. Ein Buswartehäuschen könnte ihnen Schutz vor Wind und Regen bieten." In diesem Zusammenhang wurde festgestellt, dass auch im Bereich der ehemaligen Grundschule, an der sich ebenfalls eine Haltestelle befindet, keine Unterstellungsmöglichkeit vorhanden ist. Es wurde einstimmig beschlossen, für beide Standorte eine Unterstellungsmöglichkeit für die Schüler zu beantragen.